Neuigkeiten vom 25. OktoberEine aktuelle Studie von Chen Shengdis Team am Ruijin-Krankenhaus der Shanghai Jiao Tong University School of Medicine zeigt, dass das Praktizieren von Tai Chi die Symptome und Komplikationen der Parkinson-Krankheit für mehrere Jahre unterdrücken kann.Es wird berichtet, dass die Parkinson-Krankheit (PD) eine komplexe neurodegenerative Erkrankung und nach der Alzheimer-Krankheit (AD) die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit ist.

Das Forschungsteam bewertete die Gesamtsymptome, die Bewegung und das Gleichgewicht der Teilnehmer auf drei validierten Skalen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Tai-Chi-Gruppe zu allen Überwachungszeitpunkten einen langsameren Krankheitsverlauf aufwies. Auch die Zahl der Patienten in der Kontrollgruppe, die eine erhöhte Medikation benötigten, war deutlich höher als in der Tai-Chi-Gruppe. Die Kontrollgruppe lag 2019 bei 83,5 % und 2020 bei 96 %, während die Tai-Chi-Gruppe bei 71 % bzw. 87,5 % lag.

Die Studienergebnisse zeigten auch, dass die Komplikationsraten in der Tai-Chi-Gruppe deutlich niedriger waren als in der Kontrollgruppe – Bewegungsstörungen 1,4 % vs. 7,5 %, Dystonie 0 % vs. 1,6 %, Halluzinationen 0 % vs. 2 %, leichte kognitive Beeinträchtigung 3 % vs. 10 % und Restless-Legs-Syndrom 7 % vs. 15,5 %.

Diese Studie zeigt, dass Tai Chi langfristig positive Auswirkungen auf die Parkinson-Krankheit hat.Tai Chi hat das Potenzial, motorische und nichtmotorische Symptome bei Patienten mit Parkinson-Krankheit zu verbessern, insbesondere Gang, Gleichgewicht, autonome Symptome und kognitive Fähigkeiten.

Die Parkinson-Krankheit verschlimmert sich im Laufe der Zeit allmählich, führt zu Behinderungen und beeinträchtigt die Lebensqualität. Langfristige positive Auswirkungen auf die Parkinson-Krankheit können die Zeit ohne Behinderung verlängern und dadurch die Lebensqualität der Patienten verbessern, die Belastung der Pflegekräfte verringern und den Drogenkonsum reduzieren.

Das ist zu beachtenDa es sich hierbei um eine Beobachtungsstudie handelte, kann kein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen Tai Chi und Verbesserungen bei der Parkinson-Krankheit festgestellt werden.Die Forscher sagten, dass die Studie eine relativ kleine Anzahl von Teilnehmern hatte und diese nicht zufällig der Tai-Chi-Gruppe und der Kontrollgruppe zugeordnet wurden.