Seit Microsoft 2016 die Dark-Mode-Switching-Funktion für Windows 10 eingeführt hat, freuen sich Nutzer auf ein umfassendes Dark-Theme für die Systemoberfläche.Doch fast zehn Jahre später weist der Dunkelmodus von Windows immer noch viele Mängel auf.

WindowsCentral veröffentlichte einen Artikel, in dem darauf hingewiesen wurde, dass viele Anwendungen und Systemschnittstellen zwar bereits das Wechseln von Designs entsprechend den Systemeinstellungen unterstützen, die Windows-eigene Benutzeroberfläche jedoch immer noch viele Probleme mit dem Dunkelmodus hat.

Als Windows 10 im Jahr 2015 auf den Markt kam, zeigte die Benutzeroberfläche eine Mischung aus hellen und dunklen Elementen. Die Taskleiste, das Startmenü und das Infocenter waren dunkel, während der Datei-Explorer und das Kontextmenü hell waren.

Im Jahr 2016 hat Microsoft offiziell die Funktion zum Umschalten des Dunkelmodus hinzugefügt, sodass der Datei-Explorer und das Kontextmenü auch den Dunkelmodus unterstützen.

Aber diese Arbeit kratzt nur an der Oberfläche;Es ist für Benutzer immer noch leicht, auf Schnittstellenbereiche zu stoßen, die den Dunkelmodus nicht unterstützen, z. B. Kopierdialogfelder, Dateieigenschaften, Ausführungsbefehle, Registrierungseditoren, Systemsteuerungs-Applets und viele andere Bereiche von Windows, die den Dunkelmodus immer noch nicht unterstützen.

Fast ein Jahrzehnt später wird der Dunkelmodus in diesen Bereichen des Windows-Betriebssystems immer noch nicht unterstützt. Selbst unter Windows 11 stoßen Benutzer beim Kopieren großer Dateien oder beim Öffnen von Eigenschaftendialogfeldern immer noch auf plötzliche „Flash-Bomben“-Effekte.

Diese Systembereiche sind Kernbestandteile des Betriebssystems, mit denen die meisten Benutzer täglich in Berührung kommen, und das Problem ist nicht nur unvollständig, sondern an einigen Stellen ist der Dunkelmodus sogar vollständig deaktiviert.

Der Artikel enthüllte auch, dass Microsoft bereits im Entwicklungszeitraum von Windows 11 2020/2021 damit begonnen hatte, den Dunkelmodus zu verbessern. Die interne Version beinhaltete die Arbeit, alten Windows-Oberflächen wie Dateieigenschaften und Kopierdialogfeldern einen Dunkelmodus hinzuzufügen, aber aus unbekannten Gründen wurde diese Arbeit letztendlich nicht abgeschlossen.

Im Gegensatz dazu verfügen andere Plattformen wie macOS, iOS, iPadOS und Android alle über vollständige und konsistente Dunkelmodi auf Systemebene. Nach der Aktivierung des Dunkelmodus auf diesen Plattformen werden Benutzer fast nie auf Bereiche der Systemoberfläche stoßen, in denen Themen nicht korrekt angewendet werden.

Aber unter Windows 11 passiert das jeden Tag und Microsoft scheint das egal zu sein.

Windows Central betonte, dass dies ausschließlich Microsofts eigenes Problem sei. Fast alle Windows-Anwendungen von Drittanbietern unterstützen bereits den Dark Mode, Windows selbst unterstützt seinen eigenen Dark Mode jedoch noch nicht vollständig.