Indischen Medienberichten zufolge bekräftigte der indische Milliardär Narayana Murthy in seiner jüngsten Rede, dass er hofft, dass junge Menschen im Land freiwillig 70 Stunden pro Woche arbeiten können. Murthy ist der Gründer des indischen IT-Riesen Infosys und der Schwiegervater des britischen Premierministers Sunak.
Er betonte während des Gesprächs: „Indien ist eines der am wenigsten effizienten Länder der Welt. Wenn wir die Arbeitseffizienz nicht verbessern, werden wir nicht in der Lage sein, mit den Ländern zu konkurrieren, die große Fortschritte gemacht haben.“
Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation haben Inder bereits eine der längsten Arbeitszeiten der Welt: Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer arbeitet etwa 47,7 Stunden pro Woche und liegt damit weltweit an siebter Stelle nach Katar, Kongo, Lesotho, Bhutan, Gambia und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Viele indische Technologieunternehmer sagen, dass harte Arbeit zwar wichtig ist, 70 Stunden pro Woche jedoch anstrengend sein und die Kreativität ersticken können.
Den Geist der Menschen zu stimulieren, anstatt ihn zu erschöpfen, treibt Innovationen voran und bringt Länder an die Spitze des globalen Fortschritts.