Der Mondsonde Blue Ghost, hergestellt von Firefly Aerospace, einem privaten amerikanischen Unternehmen, das von der NASA finanziert wird, ist es bereits früher gelungen, sanft auf der Mondoberfläche zu landen, und alle Instrumente funktionieren normal.
Der Blue Ghost landete am 2. März Ortszeit in einem großen Einschlagbecken auf der Mondoberfläche namens Mare Crisis. Dieses Einschlagbecken hat einen Durchmesser von etwa 555 Kilometern. Die Sonde befindet sich in der Nähe eines Vulkans namens Mons Latreille in diesem Einschlagsbecken.
Bei der Sonde handelt es sich um einen Mondlander, der von Firefly Inc. gebaut und betrieben wird. Der Lander ist auch Teil des CLPS-Programms „Commercial Lunar Payload Services“ der NASA, das mit privaten Unternehmen Verträge über die Lieferung wissenschaftlicher und technologischer Instrumente auf die Mondoberfläche zur Unterstützung des Artemis-Programms der NASA abschließt.
Blue Ghost verfügt über 10 wissenschaftliche und technische Instrumente. Nach der Landung auf der Mondoberfläche beginnen diese Instrumente zu arbeiten und sammeln verschiedene Informationen über die Mondoberfläche. Diese Informationen werden zur technischen Analyse an das NASA-Wissenschaftsteam weitergegeben.
Darüber hinaus entdeckte der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO), der seit langem in der Mondumlaufbahn operiert, während seines Fluges auch Spuren des Blue Ghost. LRO nutzte eine Schmalwinkelkamera, um den Schatten 175 Kilometer östlich des Landeplatzes von Blue Ghost einzufangen.
Da der Detektor relativ klein und der Lunar Reconnaissance Orbiter relativ weit entfernt ist, ist das konkrete Aussehen des Detektors auf dem Bild nicht zu erkennen, wohl aber die Projektion des Detektors im Sonnenlicht, um seine Position zu bestimmen.
Derzeit hat Blue Ghost mit der Arbeit begonnen und Proben von Mondboden oder Regolith gesammelt. Die Sonde wird etwa zwei Wochen damit verbringen, den Mond zu studieren und technische Übungen durchzuführen. Nachdem der Mond am 16. März in die Nacht eintritt, wird die Sonde abgeschaltet und Erwärmungsmaßnahmen ergreifen, bis sie wieder aufgeladen ist, wenn die Sonne zwei Wochen später wieder aufgeht.