Vor einigen Tagen strandeten aufgrund eines eigenen Flugunfalls 170 koreanische Passagiere auf den Philippinen. Diese Passagiergruppe sollte ursprünglich am 3. mit einem Charterflug zurück nach Jeju fliegen, doch als sie am Flughafen ankamen, stellten sie fest, dass das Flugzeug bereits gestartet war und mussten zwei volle Tage dort bleiben.


▲Philippinischer Flughafen.

Die meisten dieser Touristen sind Bewohner der Insel Jeju, darunter Gruppentouristen und Einzeltouristen, die zum Golfspielen auf die Philippinen reisen. Einer der Passagiere, A, gab bekannt, dass er für eine viertägige und dreitägige Reise etwa 1,2 Millionen Won (ca. 6.012 RMB) an das Reisebüro gezahlt hatte. Ursprünglich hatten die Passagiere geplant, den Flug RW242 der Royal Philippine Airlines am 3. um 16:30 Uhr zurück nach Südkorea zu nehmen, wurden jedoch beim Einchecken darüber informiert, dass der Flug aufgrund der Wetterbedingungen annulliert wurde.



▲Am 5. März verließen Passagiere des Royal Philippine Airlines-Fluges RW242 die Abflughalle des Jeju International Airport.

Durch eigene Nachforschungen erfuhren die Passagiere jedoch, dass Flug RW242 an diesem Tag um 16:52 Uhr am internationalen Flughafen Jeju ankam und keine Passagiere beförderte. Diesbezüglich erklärte das Reisebüro, dass der Flug früh gestartet sei, die Fluggesellschaft die Passagiere jedoch nicht benachrichtigt habe; während die Fluggesellschaft darauf bestand, dass der Flugplan nicht angepasst wurde, weil dem Reisebüro ein Zeitfehler unterlaufen sei.

Bei diesem Vorfall handelt es sich um einen Dreiparteienvertrag zwischen einem koreanischen Reisebüro, einem philippinischen Reisebüro und einer Fluggesellschaft. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass die Ursache in einer schlechten Kommunikation zwischen den drei Parteien lag. Zur Folgeentschädigung gab das Reisebüro derzeit lediglich an, dass diese „nach Rückkehr des Reisenden in das Land abgewickelt“ und gemäß Reisevertrag weiter abgewickelt werde.