Der PC-Gaming-Markt dominiert seit Jahrzehnten mit fast einer Milliarde Spielern und mehr verkauften Spielen als Konsolen. Ein neuer Bericht zeigt jedoch, dass PlayStation im Laufe der Jahre einen deutlichen Anstieg der Spielstunden verzeichnet hat.
Der vom Forschungsunternehmen Newzoo veröffentlichte „2025 PC and Console Game Report“ zeigt, dass die PC- und Xbox-Plattformen trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung von PlayStation nur ihre Stabilität aufrechterhalten und einen Rückgang verhindern können. Darüber hinaus haben neue Spiele auf PlayStation eine höhere Spielrate als alte Spiele.

Die Leistung von Sony war so gut, dass PlayStation in dem Bericht als „einziger Lichtblick“ in der Spielebranche bezeichnet wurde.
PlayStation verzeichnete weltweit einen Anstieg der Anzahl gespielter Spiele, wobei das größte Wachstum in Südkorea (+52 %), Frankreich (+20 %) und Großbritannien (+18 %) zu verzeichnen war. Im Gegensatz dazu gingen Xbox und Steam weltweit zurück, wobei Japan und Südkorea auf beiden Plattformen die größten Rückgänge verzeichneten. Dies bedeutet, dass immer mehr Spieler auf der ganzen Welt Spiele lieber auf der PS-Plattform spielen.
Darüber hinaus verzeichnete PlayStation von 2021 bis 2024 die stabilste Spielerbeteiligung an verschiedenen Spielen. Die durchschnittliche Anzahl der von Steam- und Xbox-Spielern gespielten Spiele ist deutlich gesunken und reicht von 6 auf 13 Spiele.
Der Bericht prognostiziert außerdem, dass der Konsolenmarkt von 2024 bis 2027 ein Wachstum von 7 % in der Spielebranche vorantreiben wird, während der Beitrag des PC-Markts voraussichtlich 2,6 % betragen wird.
Gleichzeitig wurde in dem Bericht darauf hingewiesen, dass 58 % der Einnahmen aus PC-Spielen aus Mikrotransaktionen stammen und Steam-Benutzer eher nicht wettbewerbsorientierte Spiele und PvE-Spiele spielen als Konsolenspieler.
