Laut Bloomberg wird US-Präsident Trump die Frist für ByteDance zur Veräußerung des US-Geschäfts von TikTok zum dritten Mal verlängern, sodass TikTok während der Verhandlungen weiterhin in den USA tätig sein kann.

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Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Leavitt, sagte am Dienstag in einer Erklärung: „Wie Präsident Trump schon oft betont hat, möchte er nicht, dass TikTok geschlossen wird. Diese Verlängerung wird 90 Tage dauern, in denen die Regierung hart daran arbeiten wird, eine Vereinbarung zu fördern, um sicherzustellen, dass das amerikanische Volk weiterhin TikTok nutzen und sich darauf verlassen kann, dass seine Daten sicher sind.“
Trumps letzte Gnadenfrist wird in Form einer Durchführungsverordnung erlassen, die ByteDance zusätzliche drei Monate gibt, um den Verkauf des US-Geschäfts von TikTok über die Frist der vorherigen Gnadenfrist vom 19. Juni hinaus voranzutreiben.
Im Januar dieses Jahres verlängerte Trump kurz nach seinem Amtsantritt erstmals die Verkaufsfrist für TikTok und verlängerte sie im April erneut. Sein jüngster Schritt könnte Fragen über seine Legitimität aufwerfen. Nach dem „Sell or Ban“-Gesetz kann der Präsident TikTok eine einmalige Verlängerung von bis zu 90 Tagen gewähren, wenn das Unternehmen „erhebliche Fortschritte“ auf dem Weg zu einer Einigung macht.
Die neue Schonfrist gibt auch erneut einen Hoffnungsschimmer für TikToks Aktivitäten in den Vereinigten Staaten, wo die App nationale Sicherheitsbedenken hervorgerufen hat. Für Trump, der sich selbst als „Meisterverhandler“ bezeichnet, verschafft ihm diese Schonfrist mehr Zeit für die Aushandlung einer komplexen Vereinbarung. Die Vereinbarung erfordert sowohl die Beteiligung von US-Käufern als auch die Zustimmung Chinas.