Intel wird Wildcat-Lake-CPUs für den Einstiegsmarkt auf den Markt bringen, um seine Alder-Lake-N-Serie zu ersetzen. Die Wildcat-Lake-Serie wird zusammen mit den Panther-Lake-CPUs auf den Markt kommen und weist auf architektonischer Ebene viele Gemeinsamkeiten auf. Panther Lake wird auf Mainstream- und High-End-SKUs abzielen, während Wildcat Lake hauptsächlich auf mobile Einsteigerplattformen abzielt.

Die drei wichtigsten Gemeinsamkeiten zwischen Panther Lake und Wildcat Lake sind Cougar Cove P-Kerne, Darkmont E-Kerne und die Xe3 „Celestial“-Grafikarchitektur. Frühere Informationen zeigten, dass die Wildcat-Lake-CPU eine Kombination aus 2 P-Kernen, 4 LP-E-Kernen und 2 Xe3-Kernen verwenden wird.

Der Chip wird über eine Thunderbolt 4-Schnittstelle verfügen, LPDDR5X/DDR5 unterstützen und bis zu 40 TOPS KI-Leistung liefern (CPU 4 TOPS, GPU 18 TOPS und NPU 18 TOPS). Diese CPUs werden im BGA 1516-Gehäuse geliefert und sind damit kleiner und wirtschaftlicher als die Panther Lake-H-SKU (BGA 2540 TOPS).

Laut den neuen Intel Wildcat Lake-Modellen wird die Serie kein Raytracing unterstützen. Angesichts der Tatsache, dass es nur 2 Xe3-Kerne und 2 RT-Einheiten gibt, ist es sinnvoll, die Raytracing-Unterstützung auszuschließen. Der Chip wird XMX-Kerne enthalten, was bedeutet, dass eine Form der XeSS-Unterstützung eingebaut sein wird. Ob diese XMX-Kerne jedoch ausreichen, wird sich erst nach dem Test zeigen.

Da Intels Wildcat-Lake-CPUs die Nachfolger von Alder Lake-N und Twin Lake sind, werden sie in verschiedenen Einsteiger- und Budget-Designs erscheinen. Wir werden diese Chips auch in Mini-PCs und einigen Handheld-Geräten häufig verwenden. Die TDP dieser Chips liegt wahrscheinlich unter 10 W. Es wird erwartet, dass die Beamten später in diesem Jahr weitere Informationen über Wildcat Lake preisgeben, wenn der Veröffentlichungstermin näher rückt.