An vielen Orten in Japan kam es zu Bärenangriffen und Todesfällen, die viele Opfer forderten. Am 6. Ortszeit gab die japanische Nationalpolizei bekannt:Es wurde beschlossen, die stets strengen Vorschriften zum Umgang mit Waffen zu lockern und strenge Maßnahmen zur Kontrolle von „Bärenschäden“ zu ergreifen, sodass die Bereitschaftspolizei Gewehre einsetzen darf, um Bären zu erschießen, die die Sicherheit der Menschen gefährden. Die neuen Regelungen treten am 13. (nächsten Donnerstag) in Kraft.
Vom 1. April bis 5. November wurden in Japan 13 Menschen nach Bärenangriffen getötet, mehr als doppelt so viele wie im gesamten vorangegangenen Geschäftsjahr.
Das berichteten zuvor japanische MedienDie Handfeuerwaffen, mit denen die Polizei an verschiedenen Orten ausgerüstet ist, haben keine ausreichende tödliche Wirkung und sind gegen Bären von geringem Nutzen.
Seit Anfang dieses Jahres nimmt in ganz Japan die Zahl der Meldungen über Bärensichtungen und Bärenangriffe auf Menschen zu. Insbesondere hat sich der Tätigkeitsbereich nach und nach auf menschliche Siedlungen wie Städte und Wohngebiete ausgeweitet. Das Gebiet ist nicht auf Tohoku Honshu und Hokkaido beschränkt. In der Präfektur Kanagawa nahe Tokio und sogar in der Region Kansai wurden durch Bärenangriffe Menschen verletzt.
Forscher weisen darauf hin, dass die Zahl der Bären in Japan in den letzten Jahren unter anderem aufgrund der Klimaerwärmung allmählich zugenommen hat.
Andererseits schrumpft die Bevölkerung in den ländlichen Gebieten Japans, verbunden mit der Zunahme verlassener landwirtschaftlicher Flächen, die Grenzen zwischen Wäldern und menschlichen Siedlungen verschwimmen allmählich, was die „Bärengalle“ gestärkt hat und dazu geführt hat, dass sie ihre ursprünglichen Lebensräume verlassen und häufiger in menschlichen Siedlungen auf der Suche nach Nahrung auftauchen, was zu mehr Konflikten zwischen Menschen und Bären führt.
