Mehreren Medienberichten zufolge bereitet sich Paramount darauf vor, „Rush Hour 4“ nach fast 20 Jahren zu drehen, nachdem US-Präsident Donald Trump David Ellison, CEO von Paramount Skydance, aufgefordert hatte, die lange ins Stocken geratene Polizeifilmreihe zu retten.

Berichten zufolge hat Paramount die Finanzierung für den Film aufgebracht und einen Vertriebsvertrag mit Warner Bros. Discovery abgeschlossen, dessen New Line die Rechte an der Filmreihe besitzt.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Paramount eine feste Vertriebsgebühr für die Veröffentlichung des Films im Kino, während Warner Bros. einen nicht genannten Anteil an den Einnahmen an den Kinokassen erhält, bevor die Investoren ihre Kosten zurückerhalten.
Die ersten drei Filme der „Rush Hour“-Reihe waren weltweit äußerst erfolgreich, die weltweiten Einspielergebnisse beliefen sich auf über 850 Millionen US-Dollar. Doch Trumps Einmischung in Hollywood hat Kritik hervorgerufen. Er hat Verbündete wie Sylvester Stallone, Jon Voight und Mel Gibson informell eingeladen, als Kulturbotschafter zu fungieren, und hat wiederholt erklärt, er wolle das wiederherstellen, was er als „klassische Männlichkeit“ im Filmemachen bezeichnet.
Für Paramount kommt die Wiederbelebung von „Rush Hour“, da das neu fusionierte Unternehmen plant, seine Filmproduktion nahezu zu verdoppeln, mit dem Ziel, 15 Filme im Jahr 2026 und 18 Filme im Jahr 2028 zu produzieren.