Berichten zufolge hat das US-Innenministerium am 25. eine Ankündigung herausgegeben, dass ab 2026Ausländische Touristen, die US-Nationalparks besuchen, müssen eine Jahreskarte kaufen, deren Preis sich mehr als verdoppelt hat, oder beim Besuch der 11 beliebtesten Nationalparks zusätzliche 100 US-Dollar an Eintrittsgebühren zahlen.

Gemäß der neuen Richtlinie wird der jährliche Nationalparkpasspreis für US-Bürger ab dem 1. Januar nächsten Jahres weiterhin 80 US-Dollar betragen, während der Jahrespasspreis für Nichtansässige auf 250 US-Dollar steigen wird.

Nichtansässige ohne Jahreskarte müssen zusätzlich zum regulären Eintrittspreis einen Zuschlag von 100 US-Dollar pro Person zahlen, um Zugang zu 11 der meistbesuchten US-Nationalparks zu erhalten.

Zu den 11 Nationalparks gehören Yellowstone, Grand Canyon, Rocky Mountain, Yosemite, Acadia, Sequoia und Kings Canyon, Everglades, Bryce Canyon, Glacier, Grand Teton und Zion.

Darüber hinaus haben US-Bürger im Jahr 2026 zehn Tage lang freien Zugang zu Nationalparks. An diesen Tagen müssen die Bewohner weiterhin zahlen.Früher standen allen Besuchern kostenlose Tage zur Verfügung.

In der Ankündigung heißt es, dass das US-Innenministerium „die bedeutendste Modernisierungsreform seit Jahrzehnten“ am Zugangssystem für Nationalparks durchführt, eine neue elektronische Version von Nationalpark-Tickets einführt, ein neues Jahreskartendesign einführt, die Zugangsrechte für Motorräder erweitert und eine „America First“-Ticketpreispolitik formuliert, um die Interessen amerikanischer Familien in den Vordergrund zu stellen.

US-Innenminister Doug Burgham sagte, diese Richtlinien stellen sicher, dass US-Steuerzahler weiterhin erschwingliche Touren genießen können, während „internationale Besucher ihren gerechten Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung unserer Parks leisten“.