Sony soll an der nächsten Konsolengeneration PS6 arbeiten, die im Herbst 2027 erscheinen soll. Die PS6 soll 30 GB GDDR7-Speicher nutzen.

GDDR7-Speicherkapazität der PlayStation 6 (PS6) durchgesickert
Bezüglich der Sony PS6 sind Leaks über die Orion-APU aufgetaucht, die etwa im September 2025 erscheinen wird. Durchgesickerte Spezifikationen zeigen, dass der Speicher GDDR7 mit einer Bitbreite von 160 Bit und einer Übertragungsrate von 32 Gbit/s verwenden wird. Obwohl der Beamte vage angab, dass die maximale Speicherkapazität 40 GB beträgt, hat Leaker Kepler_L2 nun die aktuell geplante Speicherkapazität der PS6 durchgesickert.

PS6 wird mit 30 GB Speicher ausgestattet sein, aber steigende DRAM-Preise geben Anlass zur Sorge
Laut Tippgeber Kepler_L2 wird die PS6 mit zehn 3GB GDDR7-Speichermodulen mit einer Gesamtkapazität von 30GB ausgestattet sein. Dies entspricht etwa dem 1,9-fachen der aktuellen 16 GB der PS5 und ist wahrscheinlich darauf ausgelegt, den Video- und Arbeitsspeicherbedarf einiger aktueller Spiele zu decken.
Allerdings gibt es bei dieser Konfiguration einige Probleme. Während dies bis Mitte 2025 (wenn das PS6-Design angeblich fertig sein soll) eine vernünftige Option war, haben spätere Erhöhungen der DRAM-Preise die Kosten für dieses Design unerschwinglich gemacht.
Die anfängliche Hypothese ist, dass DRAM-Speicher wie GDDR7 zwar relativ günstig sind, der 3-nm-Prozess von TSMC zur Herstellung der PS6-APU jedoch Spitzentechnologie darstellt, was die Kosten des Chips erheblich erhöhen wird. Um die Chipgröße zu reduzieren und gleichzeitig die Leistung beizubehalten, hat das Designteam daher ein Schema zur Reduzierung der Speichercontrollerfläche eingeführt. Konkret wird statt wie bei der PS5 die 256-Bit-Busbreite auf 160 Bit reduziert, ein doppelseitiges Speichermodul eingesetzt, um die Kapazität sicherzustellen.
Auch NVIDIA- und AMD-Mittelklasse-Grafikkarten nutzen diesen Ansatz. Dies ändert sich jedoch insbesondere nach der zweiten Hälfte des Jahres 2025, da die DRAM-Nachfrage stark ansteigt und zu höheren Preisen führt. Wenn die aktuellen Preise bestehen bleiben, könnte der Kostenvorteil des Designs mit großen Mengen an GDDR7-Speicher verringert werden, und es bestehen Bedenken, dass dies zu einem Preisanstieg für die Spielekonsole selbst führen wird.