Obwohl NVIDIA wiederholt bestritten hat, dass Grafikkarten über Backdoor-Programme verfügen, berichteten US-Medien kürzlich, dass NVIDIA eine GPU-Chip-Positionierungstechnologie entwickelt hat, die den physischen Standort des Chips in Echtzeit überwachen kann.
Mobile Gamer sollten wissen, dass sowohl Apple- als auch Android-Telefone bereits die Funktion „Find My Phone“ unterstützen und die GPU-Positionierungstechnologie über eine ähnliche Funktion verfügt. Es nutzt GPU-Telemetriedaten, um den physischen Standort des Chips zu bestimmen und gleichzeitig den Gesundheitszustand, wie Stromverbrauch, Wärmeableitung und Alterung, zu überwachen.
Diese Softwarefunktion wird auf dem NGC-Portal von NVIDIA gehostet. NVIDIA betont, dass dieser Dienst für Cloud-Datendienstanbieter gedacht ist.Es handelt sich um eine optionale Installation, was bedeutet, dass Kunden wählen können, ob sie diesen Service nutzen möchten.
Da die H200-Grafikkarte jedoch für den Export auf den heimischen Markt geöffnet ist, wird die Einführung dieses Dienstes durch NVIDIA offensichtlich als zielgerichteter angesehen, zumal Gerüchten zufolge diese Funktion nicht nur die GPU aus der Ferne sperren, sondern auch ein Selbstzerstörungsprogramm auslösen kann, insbesondere wenn der Installationsort nicht der Deklaration entspricht.
Diese Aussage wird NVIDIAs Kunden offensichtlich verängstigen. Aus diesem Grund meldete sich Huang Renxun persönlich, um die Gerüchte zu widerlegen.Das bedeutet, dass es in der GPU von NVIDIA keine Funktion gibt, die es NVIDIA oder anderen Remote-Controllern ermöglicht, die GPU zu deaktivieren, und dass es keinen sogenannten Selbstzerstörungsschalter gibt.
