Es gibt Anzeichen dafür, dass Apple intern ein High-End-iMac-Modell testet, und es wird allgemein angenommen, dass das Gerät im Jahr 2026 in Form eines iMac Pro mit einem M5 Max-Chip auf den Markt zurückkehren könnte. Relevante Hinweise stammen aus einer von Apple-Ingenieuren verwendeten Kernel-Debugging-Datei, die eine Reihe unveröffentlichter Hardwaregeräte auflistet. Der neue iMac trägt den Codenamen H17C, bei dem es sich mutmaßlich um den Prozessor handelt, der künftig unter dem Namen M5 Max erscheinen wird. Darüber hinaus tauchten ähnliche Informationen auf der chinesischen sozialen Plattform Weibo auf, was die Glaubwürdigkeit der Gerüchte weiter stärkte.

Apple brachte 2017 den ersten iMac Pro auf den Markt, der bei 4.999 US-Dollar begann. Es galt bei vielen professionellen Anwendern als High-End-Vertreter der All-in-One-Geräte. Aus Sicht der weiteren Entwicklung handelt es sich jedoch eher um ein Übergangsprodukt, bevor Apple den Mac Pro perfektioniert. Aufgrund der extrem geringen Aktualisierungshäufigkeit und der Tatsache, dass die Leistung des High-End-27-Zoll-iMac später in vielen Aufgaben die des iMac Pro übertraf, wurde dieses Produkt schließlich im Jahr 2021 eingestellt und verließ die Bühne der Geschichte nur „solange der Vorrat reicht“. Seitdem hat Apple lange Zeit nur den 24-Zoll-iMac in seiner Desktop-All-in-One-Produktlinie beibehalten, sodass High-End-All-in-One-Benutzern kein offizieller Upgrade-Pfad zur Verfügung steht.

Der dieses Mal gemeldete H17C-Codename erscheint in der internen Debugging-Kerneldatei von Apple. Diese Datei wird normalerweise zum Auflisten unveröffentlichter Hardware und ihrer internen Identifizierung verwendet und bietet Unterstützung für technische Tests und die Überprüfung der Systemkompatibilität. In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass diese Codenummer einem neuen iMac entspricht, der noch nicht auf dem Markt ist, und dass es sich bei dem Chip, mit dem er ausgestattet ist, laut der Branche um den zukünftigen M5 Max handelt, der die bestehende High-End-Apple-Silicon-Chip-Route übernehmen soll. Gleichzeitig begannen Whistleblower auf Weibo und anderen Plattformen ähnliche Hardware-Logos zu erwähnen, was dazu führte, dass sich in der Lieferkette und im Whistleblower-Kreis nach und nach die Aussage verbreitete, dass „eine neue Generation von High-End-iMacs getestet wird“.

Interne Tests bedeuten jedoch nicht unbedingt die endgültige Markteinführung des Produkts. Dies hat in den bisherigen Produktstrategien von Apple viele Vorbilder. In dem Bericht wurde ausdrücklich erwähnt, dass Apple auch nicht-traditionelle Kombinationsmodelle wie das iPad mini mit tvOS und das MacBook mit A15-Prozessor testet. Ihre Existenz wird eher für Experimente zur System- und Hardwareanpassung genutzt und wird möglicherweise nicht zu einer formalen Produktform für Verbraucher. Selbst wenn der M5 Max iMac in die Testphase eingetreten ist, kann es daher sein, dass er bei der internen Verifizierung stehen bleibt und nicht tatsächlich auf den Markt kommt.

Gerüchte über einen High-End-iMac oder iMac Pro sind in den letzten Jahren nie wirklich verschwunden. Display-Analyst Ross Young behauptete bereits Ende 2021, dass Apple im Frühjahr 2022 einen 27-Zoll-iMac Pro auf den Markt bringen würde, doch diese Erwartung erfüllte sich letztlich nicht. Im Juli 2022 behauptete Bloomberg noch, dass Apple immer noch einen größeren iMac Pro mit M3-Chip plane, nur dass dieser nicht so schnell erscheinen werde. Gerüchte über mehrfaches „Nichterscheinen“ spiegeln nicht nur die anhaltenden Erwartungen des Marktes an High-End-All-in-One-Geräte wider, sondern verdeutlichen auch Apples Konservatismus und Schwankungen bei der Planung seiner Desktop-Produktlinie.

Was dieses Mal in den Kernel-Debugging-Dateien auftaucht, ist nicht nur das mutmaßliche M5 Max iMac-Gerät, sondern auch eine Reihe neuer Produkte, von denen allgemein angenommen wird, dass sie näher an der Veröffentlichungsphase sind. Dem Bericht zufolge decken die im Dokument erwähnten Modelle auch das seit langem gemunkelte preisgünstige MacBook, das neue Mac Studio und den Mac mini der neuen Generation ab, was zeigt, dass Apple sein Layout für Mac-Hardware in den nächsten ein oder zwei Jahren aktualisieren wird. Die Quelle dieser Codes soll sich von den kürzlich in der Testversion von iOS 26 entdeckten Hinweisen unterscheiden, was darauf hindeutet, dass es bei Apple mehrere parallele Entwicklungs- und Testkanäle gibt.

In iOS 26-bezogenen Builds haben Entwickler und Analysten kürzlich weitere Hinweise auf das günstige MacBook entdeckt. Die neuesten Informationen deuten darauf hin, dass dieses benutzerfreundlichere MacBook möglicherweise in zwei verschiedenen Modellen auf den Markt kommt, um den Verbrauchern segmentiertere Preis- und Konfigurationsoptionen zu bieten. Wenn man die Gerüchte über mehrere neue Mac-Produkte in dieser Kernel-Debugging-Datei untermauert, lässt sich erkennen, dass Apple voraussichtlich um 2026 eine neue Runde umfangreicher Anpassungen und Erweiterungen der Mac-Produktlinie einleiten wird, einschließlich des mit Spannung erwarteten iMac Pro der neuen Generation, der möglicherweise mit M5 Max ausgestattet ist.