Nach der Schließung des Werks des japanischen Unternehmens Zhongshan Canon wurde auch das Hauptwerk des internationalen Technologieführers Sony in Huizhou, Guangdong, geschlossen.China Business News berichtete, dass Brancheninsider enthüllten, dass Sony (China) Co., Ltd. im vergangenen Jahr das Eigenkapital von Sony Precision Components (Huizhou) Co., Ltd. an das japanische Unternehmen RS Technologies übertragen hat, das recycelte Wafer herstellt. Die Transaktion wurde Ende Dezember letzten Jahres abgeschlossen.
Es versteht sich, dassDas Sony-Werk in Huizhou produziert hauptsächlich Mobiltelefone, Digitalkameras, digitale Camcorder, optische Patronen, Flachbildschirme und neue elektronische Komponenten.
Unter anderem machte die Produktion optischer Kartuschen einst 45 % des Weltmarktes aus und ist damit der weltweit größte Produktionsstandort für optische Kartuschen.
Rückblickend lässt sich sagen, dass die Fabrik 1996 gegründet wurde und Sonys erstes hundertprozentiges Unternehmen in Südchina war. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung wurde in dieser Fabrik mit mehr als 30.000 Mitarbeitern etwa die Hälfte der weltweiten DVD-Player hergestellt.
Es wird berichtet, dassAls Sony sich aus Huizhou zurückzog, stellte das Unternehmen den chinesischen Mitarbeitern ein „N+3“-Vergütungspaket zur Verfügung. Viele alte Mitarbeiter erhielten Abfindungen in Höhe von mehr als 200.000 Yuan. Viele Mitarbeiter wollten das Unternehmen nur ungern verlassen.
Zuvor hatte eine andere japanische Marke, Zhongshan Canon, bei ihrem Rückzug ebenfalls im Internet wegen ihres großzügigen Mitarbeitervergütungspakets für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Entschädigung beträgt nicht einfach „N+1“, sondern folgt der Berechnungsmethode „2,5N+1“ und wird mit einer Reihe besonderer Trostzahlungen überlagert.
