Während das Gaming-Hardware-Geschäft von Microsoft in diesem Jahr insgesamt vor Herausforderungen stand, scheint die Situation im November 2025 besonders ernst zu sein. Nach Angaben des Circana-Analysten Matt Piscatella gingen die Verkäufe von Xbox Series X/S-Konsolen auf dem US-Markt im November 2025 im Vergleich zu November 2024 um 70 % zurück.

Er bestätigte auch, dass nicht nur Microsoft einen Umsatzrückgang erlitten habe. Auch die Verkäufe von Sonys Spielekonsolen-Hardware gingen im Jahresvergleich um 40 % zurück. Nintendo Switch 2 wurde erst Anfang dieses Jahres veröffentlicht und kann nicht unbedingt mit dem Vorjahreszeitraum verglichen werden. Verglichen mit den Verkäufen des Vorgängers Switch im November 2024 hinkt die neue Konsole jedoch immer noch 10 % hinterher.

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Besonders hervorzuheben ist der 70-prozentige Rückgang der Xbox Series X/S im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist der größte Rückgang, den Microsoft in diesem Bereich verzeichnete. Piscatella analysierte, dass der hohe Preis der Konsolen einer der Gründe für die schleppenden Verkäufe sei. Er wies darauf hin, dass der Preis der Xbox Series

Diese Preisanpassung trat im Mai dieses Jahres in Kraft. Die Xbox Series X kostet derzeit 599,99 US-Dollar, die reine Digitalversion 549,99 US-Dollar. Auch die Xbox Series S hat Preisanpassungen erhalten: 379,99 $ für das 512-GB-Modell und 429,99 $ für das 1-TB-Modell.

Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass die Preiserhöhungen für die Xbox Series X/S möglicherweise nicht so schnell aufhören. Anfang des Monats gab es Gerüchte, dass der jüngste Mangel an DRAM-Wafern in der Branche dazu führen könnte, dass Microsoft den Preis seiner Konsolen weiter erhöht. Der YouTube-Kanal „Moore’s Law is Dead“ wies darauf hin, dass Microsoft bei der Formulierung seiner aktuellen Preisstrategie offenbar nicht mit dem potenziellen Risiko von Speicherknappheit eingeplant habe.

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Microsoft hat in seinem Gewinnbericht vom Oktober den Rückgang der Hardwareverkäufe anerkannt. Der Bericht zeigte, dass die Gaming-Umsätze der Xbox-Sparte um 2 % zurückgingen, was einem Rückgang von 113 Millionen US-Dollar entspricht, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Hardware-Umsätze um 29 % im Quartal zurückzuführen ist. Der Umsatzrückgang wurde jedoch teilweise durch einen Anstieg von 1 % bei Gaming-Inhalten und -Diensten (einschließlich Spielen und Abonnements) ausgeglichen.

Während die Gerüchte über Next-Gen-Konsolen anhalten, deuten Nachrichten über das Next-Gen-Gerät von Microsoft darauf hin, dass es sich möglicherweise eher um einen „PC in Konsolenform“ als um einen herkömmlichen Spielautomaten handelt. Dies bedeutet, dass erwartet wird, dass Inhalte von anderen Gaming-Plattformen als Microsofts eigenem Store wie Steam und GOG ausgeführt werden. Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass das Gerät mehr als 1.000 US-Dollar kostet.