Kürzlich meldete EVA Air einen Flugsicherheitsvorfall. Dem Bericht zufolgeAm 1. Januar führte ein Kapitän mit Nachnamen Wen den Rollvorgang vor dem Start am Flughafen Los Angeles in den Vereinigten Staaten durch, weil vermutet wurde, dass seine Geschwindigkeit die gesetzliche Grenze von 30 Knoten überschritt.Der begleitende malaysische Co-Pilot gab mehrmals erfolglos „Geschwindigkeitswarnungen“ heraus. Um die Sicherheit des Flugzeugs zu gewährleisten, trat er gemäß dem SOP-Verfahren auf die Bremse. Unerwarteterweise erregte diese Aktion große Unzufriedenheit beim Kapitän mit Nachnamen Wen. Er verlor im Cockpit die Kontrolle über seine Gefühle und schlug mindestens vier Mal direkt auf den Copiloten ein, was zu deutlichen Rötungen, Schwellungen und Narben auf dem Handrücken des Copiloten führte.
Was den Whistleblower unzufrieden machte, war, dass EVA Air nach dem Vorfall dem gewalttätigen Kapitän Wen nicht sofort Flugverbot erteilte, sondern dem Kapitän mit instabilem emotionalem Management stattdessen erlaubte, weiterzufliegen.
Nachdem die Angelegenheit heftige Diskussionen ausgelöst hatte, veröffentlichte EVA Air am 2. Januar eine Erklärung, in der es hieß:
Zu den jüngsten Medienberichten und dem umstrittenen Vorfall mit den Piloten und Co-Piloten von EVA Air, die im Internet kursieren, erklärt EVA Air hiermit Folgendes, da einige Inhalte nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, um Missverständnisse nach außen zu vermeiden:
1. Laut den Quick Access Recorder (QAR)-Daten des Fluges entsprach die Rollgeschwindigkeit des Flugzeugs den Anforderungen und es gab keine über das Netzwerk übertragene Geschwindigkeitsüberschreitung.Das Unternehmen hat den entsprechenden Sachverhalt auch der zuständigen Behörde gemeldet und die Außenwelt aufgefordert, keine Gerüchte zu verbreiten und die Öffentlichkeit nicht zu verwirren.
2. Als Reaktion auf externe Bedenken hinsichtlich des Verhaltens des Kapitäns im Dienst bei diesem Vorfall ergriff EVA Air die Initiative, nach dem Vorfall einen internen Untersuchungsmechanismus zu starten und die zuständigen Behörden zu verständigen, um die tatsächliche Situation und die relevanten Fakten vollständig zu klären. Darüber hinaus ergreift das Unternehmen auch die Initiative, den Mitarbeitern psychologische Beratung und andere Hilfsprogramme im Einklang mit dem Gesetz zu verstehen und anzubieten.
3. Aufgrund der Erfordernisse der Untersuchung wurde die Pilotenflugmission vorübergehend ausgesetzt. Die entsprechenden Ermittlungen laufen bereits. Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, wird schnellstmöglich ein Disziplinarausschuss zur Prüfung einberufen.
