Apple hat kürzlich seinen Finanzbericht für das vierte Quartal 2025 (Stand Ende 2025) veröffentlicht. Der Quartalsumsatz erreichte einen Rekordwert von 143,8 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 16 % gegenüber dem Vorjahr. Das iPhone-Geschäft entwickelte sich besonders gut und wurde zum zentralen Motor für die Steigerung der Gesamtleistung. In Gewinnaufrufen und Medieninterviews betonte Apple-Chef Tim Cook einerseits, dass die iPhone-Verkäufe „erstaunlich“ seien, und reagierte auch auf die Bedenken des Marktes über den raschen Anstieg der Preise für Speicher und Speicherchips in der aktuellen Lieferkette.

Den von Apple veröffentlichten Daten zufolge erreichte der iPhone-Umsatz in diesem Quartal ein Rekordhoch von 85,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von etwa 23 % gegenüber 69,1 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres und die beeindruckendste Leistung aller Produktlinien. Cook sagte in der Pressemitteilung von Apple zur Bekanntgabe seiner Finanzergebnisse, dass das iPhone das „beste Quartal in der Geschichte“ hatte und in allen wichtigen regionalen Märkten neue Verkaufsrekorde aufgestellt habe. Er bezeichnete die iPhone-Nachfrage im letzten Quartal auch als „einfach atemberaubend“ und übertraf die ursprünglichen Erwartungen des Unternehmens bei weitem. Aufgrund des Verkaufsbooms bei Produkten der neuen Generation und der Konzentration des Volumens durch das Weihnachtsgeschäft zum Jahresende kauften Ende 2025 viele Verbraucher neue iPhones.

Das aktuelle iPhone-Produktportfolio umfasst iPhone 17, iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max und deckt mehrere Preisklassen von beliebten Hauptmodellen bis hin zu High-End-Flaggschiffen ab. Apple hat weder die spezifische Verkaufszusammensetzung der einzelnen Modelle öffentlich bekannt gegeben, noch hat es angegeben, welches Modell den meisten Umsatz beisteuerte. Gemessen am Gesamtumsatz und der regionalen Leistung ist die Marktakzeptanz der Modelle der neuen Generation jedoch im Allgemeinen hoch.

Gleichzeitig erleben die Speicherpreise in den oberen Bereichen der Lieferkette eine neue Welle von Preiserhöhungen, die Schlüsselkomponenten wie RAM und SSD betreffen, was dazu führt, dass der Markt auf den Kostendruck der Hardwarehersteller achtet. In seiner Kommunikation mit Analysten erwähnte Cook, dass die Auswirkungen der Preiserhöhungen bei Speicherchips auf die Bruttogewinnmarge von Apple im vierten Quartal 2025 „sehr begrenzt“ seien und sich noch nicht wesentlich auf die Rentabilität des Quartals ausgewirkt hätten. Allerdings warnte er auch davor, dass mit der weiteren Übertragung der Preiserhöhungen über die Lieferkette eine „etwas größere Auswirkung“ auf die Bruttogewinnmarge des Unternehmens im laufenden Quartal zu erwarten sei.

Die Finanzprognosen zeigen, dass Apple in Bezug auf sein Gesamtgeschäft in diesem Quartal weiterhin relativ optimistisch ist. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahr weiterhin um etwa 13 bis 16 Prozent steigen, und die Bruttogewinnmarge wird voraussichtlich zwischen 48 und 49 Prozent liegen. Das bedeutet, dass das Unternehmen auch im Aufwärtszyklus der Preise für Speicher- und Speicherchips immer noch damit rechnet, die Profitabilität in der Nähe historischer Höchststände zu halten. Cook sagte, Apple werde mehrere Reaktionsstrategien aus einer „langfristigen Perspektive“ bewerten, einschließlich Lieferkettenoptimierung, Massenbeschaffung und Produktportfoliomanagement, um vorgelagerte Kostenschwankungen aufzufangen.

Nach den aktuellen öffentlichen Informationen zu urteilen, steigert Apple einerseits aufgrund der starken Nachfrage nach seinem iPhone-Geschäft weiterhin den Umsatz auf Umsatzebene und festigt seine führende Position im High-End-Smartphone-Markt; Andererseits begrenzt es die kurzfristigen Auswirkungen steigender Speicherpreise in einem kontrollierbaren Rahmen, indem es Produktionskapazitäten im Voraus festlegt, Preise verhandelt und strukturelle Anpassungen vornimmt. Während weltweit Speicherchips in einen Preiserhöhungszyklus eintreten und die Terminalnachfrage weiterhin stark bleibt, wird die Frage, ob Apple in den folgenden Quartalen weiterhin den Kostendruck und die Gewinnmargenentwicklung ausgleichen kann, weiterhin im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Kapitalmarkts und der Industriekette stehen.