Der japanische Industrieelektronik- und Automatisierungsriese Mitsubishi Electric Corporation gab kürzlich bekannt, dass er 5 Milliarden Yen (ca. 227 Millionen Yuan) in das Bautechnologie-Startup Akari Inc. investieren wird.Die beiden Parteien planen eine intensive Zusammenarbeit im Bereich der Echtzeit-Kalibrierungstechnologie für Roboterbewegungen mit dem Ziel, Roboter in die Lage zu versetzen, ihre Bewegungen dynamisch an verschiedene Szenarien anzupassen und mehrere Aufgaben zu meistern, und so einen wichtigen Schritt in Richtung Vollautomatisierung zu machen.
Die Investition spiegelt die dringenden Herausforderungen wider, denen sich Japans verarbeitende Industrie insgesamt gegenübersieht. Da die Bevölkerung weiter schrumpft und sich der Arbeitskräftemangel verschärft, setzen japanische Hersteller verstärkt auf Robotik und Technologien der künstlichen Intelligenz.
Neben Mitsubishi Electric hat Japan das Robotersteuerungs- und Betriebssystemdesignunternehmen Mujin Inc. sowie die weltweit führenden Hersteller von Industrierobotern wie Fanuc, Yaskawa Electric und Kawasaki Heavy Industries zusammengebracht.
Die SoftBank-Gruppe gab kürzlich außerdem die Übernahme des Robotikgeschäfts der Schweizer ABB-Gruppe für 5,4 Milliarden US-Dollar bekannt, was zeigt, dass alle Parteien aktiv an der Integration von „KI + Robotern“ arbeiten.
Akari, das dieses Mal eine Investition erhielt, wurde 2021 gegründet und entstand aus den Forschungsergebnissen der Universität Tokio. Derzeit bietet das Unternehmen KI-Dienste für große Bauunternehmen wie Hase Industries und Toda Construction an.
