Am Abend des Frühlingsfestes in Peking vollendete eine Gruppe von Robotern zum ersten Mal vor einem nationalen Publikum die Aufführung „Knödel machen mit geschickten Händen“.Sie kneten den Teig mit einer Geschwindigkeit von jeweils 0,8 Sekunden, die Bewegungen sind sauber und sauber und können sogar deutlich erkennbare Fingerabdrücke auf der dünnen Knödelhaut hinterlassen. Dahinter steckt das präzise Zusammenwirken von 21 Freiheitsgraden der Gelenke.
Der RealBOT-Faltroboter mit Rädern von Realman weist eine stärkere Anpassungsfähigkeit an Szenen auf.Wenn es die Sojasaucenflasche aus dem Kühlschrank nimmt, identifiziert es mithilfe des visuellen 6D-Positionierungssystems die reflektierende Oberfläche des Glases mit einer Genauigkeit von 0,1 mm und passt dann die Greifkraft in Echtzeit über den Drucksensor im flexiblen Greifer an. Diese Technologiekombination ermöglicht es dem Roboter erstmals, das weltweite Problem des „Ergreifens transparenter Objekte“ zu überwinden.
Die Daten zeigen, dass diese Leistung keine bloße „Angeberei“ ist.Tests des Robotics Institute des Beijing Institute of Technology zeigen, dass die aktuelle Erfolgsquote von Roboterknödeln 92,7 % erreicht hat und damit die 43 % im Laborstadium im Jahr 2024 weit übersteigt.
Warum wird die Knödelzubereitung als „Mount Everest“ der Robotikwelt bezeichnet? Das Intelligent Robot Research Center der Tsinghua-Universität erklärt, dass die Verarbeitung eines flexiblen Teigs mit einer Dicke von nur 0,3 mm die gleichzeitige Lösung von drei Hauptproblemen erfordert: Vorhersage der Materialverformung, multimodale Sensorfusion und Echtzeit-Bewegungsplanung.
Auf der Bühne der Frühlingsfest-Gala wurde die „Drei-Finger-Drehung“-Technik mit dem Ruilman-Roboterarm demonstriert.Was es tatsächlich nutzt, ist ein bionischer taktiler Array-Sensor – 256 Drucksensoreinheiten pro Quadratzentimeter verteilt, der subtile Spannungsänderungen in Echtzeit erfassen kann, wenn sich die Haut ausdehnt.
Die wirklich disruptiven Durchbrüche verbergen sich hinter den Kulissen. Das RynnBrain-Projekt der Alibaba Damo Academy hat diesen Robotern die Fähigkeit verliehen, „das Gedächtnis zu unterbrechen“: Wenn es notwendig ist, die Knödelherstellung zu unterbrechen, um die Kühlschranktür zu öffnen, speichert das System automatisch die 128 Verformungsparameter des aktuellen Teigs und verbindet sich dann nahtlos wieder.
Diese räumlich-zeitliche Speichertechnologie ermöglicht es einem Roboter erstmals, über menschenähnliche Multithread-Fähigkeiten zur Hausarbeitsverarbeitung zu verfügen, und die zugrunde liegende Architektur hat umfangreiche Diskussionen in der GitHub-Open-Source-Community ausgelöst.
