Laut Financial Associated Press erklärte die Stellantis Group am 13. März als Reaktion auf Gerüchte über eine Zusammenarbeit mit chinesischen Automobilunternehmen, dass die Gruppe im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs der Stellantis Group verschiedene Themen mit herausragenden Branchenunternehmen auf der ganzen Welt bespreche und stets darauf abzielt, „Kunden die beste Art des Reisens zu bieten“ als oberstes Ziel. „Wir kommentieren keine spekulativen Berichte.“ Wang Chao, Mitglied des Asia-Pacific Executive Committee der Stellantis Group und Vizepräsident für Kommunikation, sagte.


Darüber hinaus stellte die Stellantis Group klar, dass die Aussage, dass „Stellantis Group einen Plan zur Aufspaltung der Gruppe erwägt“, keiner sachlichen Grundlage entbehrt und dass es sich bei solchen relevanten Behauptungen lediglich um Vermutungen und Erfindungen handelt. Die Stellantis Group erklärte außerdem, dass sie die Marke Maserati nicht an externe Parteien verkaufen werde.

Marktnachrichten zufolge prüft die Stellantis Group Kooperationsmöglichkeiten mit chinesischen Automobilherstellern und hofft, durch die Einführung von chinesischem Kapital Gelder in ihr europäisches Geschäft zu bringen. Das Unternehmen hat die Xiaomi Group und Xpeng Motors kontaktiert, um den Umstrukturierungsplan für das europäische Geschäft der Stellantis Group zu besprechen. Eine Möglichkeit besteht darin, dass chinesische Unternehmen Anteile an Maserati oder anderen Marken erwerben.


Es wird davon ausgegangen, dass die Marken Fiat, Opel und Peugeot von Stellantis derzeit mit Problemen wie Überkapazitäten, hartem Wettbewerb und hohen Kosten der Elektrifizierungstransformation konfrontiert sind. Chinesische Autokonzerne hoffen, ihren europäischen Marktanteil auszubauen. Aufgrund des heftigen Preiskampfs zwischen inländischen Automobilen in China ist der europäische Markt zu einer wichtigen Gewinnquelle für chinesische Automobilunternehmen geworden.