Kürzlich löste der Vorfall „ein Patient wurde während einer MRT-Untersuchung sechs Stunden lang vergessen“ große öffentliche Besorgnis über Strahlungsprobleme bei bildgebenden Untersuchungen aus. Das Tongji-Krankenhaus hat das betroffene medizinische Personal suspendiert, eine umfassende Untersuchung des Patienten durchgeführt und Entschädigungsfragen ausgehandelt. CCTV News befragte Experten, um die Strahlungsunterschiede bei gängigen bildgebenden Untersuchungen wie MRT, B-Ultraschall, CT usw. im Detail zu erläutern
Experten haben klargestellt, dass bei MRT- und B-Ultraschall-Untersuchungen keine ionisierende Strahlung vorhanden ist, sodass keine Angst vor Strahlenschäden besteht.

Unter anderem nutzt die Kernspinresonanz starke Magnetfelder und Radiowellen, um die magnetische Richtungsabbildung von Wasserstoffatomen anzupassen. Es ist eine wichtige Methode zur Diagnose von Weichteilerkrankungen wie dem Nervensystem und dem Bewegungsapparat. Auch wenn sich der Patient längere Zeit im Untersuchungsraum aufhält, erträgt er nur den psychischen Druck des klaustrophobischen Raums, den Maschinenlärm und die körperliche Ermüdung, ohne Strahlenrisiken.
Allerdings gilt es, sich vor den versteckten Gefahren durch starke Magnetfelder zu schützen: Personen mit ferromagnetischen Metallimplantaten wie Herzschrittmachern und Cochlea-Implantaten ist die Untersuchung strengstens untersagt. Das Mitbringen von Metallgegenständen in den Prüfungsraum ist nicht gestattet. Sollten Tattoopigmente Metall enthalten, muss der Arzt vorab informiert werden.
B-Ultraschall nutzt Ultraschallecho, um eine Echtzeitbildgebung zu erzeugen, die nicht-invasiv, praktisch und strahlungsfrei ist. Es ist die bevorzugte Untersuchungsmethode für schwangere Frauen und Kinder und eignet sich für die Untersuchung von Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Brust und anderen Organen.

Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen wie Röntgen, CT und PET-CT handelt es sich allesamt um ionisierende Strahlung, vor der man sich schützen muss. Bei diesen Untersuchungen handelt es sich um präzise Spezialuntersuchungen, mit denen subtile Läsionen in Lunge und Gehirn eindeutig festgestellt werden können, es besteht jedoch ein erheblicher Unterschied in der Strahlendosis.
-Röntgenfotografie verwendet Röntgenstrahlen, um ein flaches Bild zu erzeugen und wird häufig zur Untersuchung von Frakturen und Lungenentzündungen eingesetzt. Die Strahlendosis ist äußerst gering. Eine Untersuchung entspricht 10 Tagen natürlicher Hintergrundstrahlung.
-CT rekonstruiert tomographische Bilder durch mehrschichtiges Röntgenscannen, das subtile Läsionen in verschiedenen Organen des Körpers, wie Lungenkrebs im Frühstadium, Gehirnblutung usw., darstellen kann. Die Informationsmenge übersteigt die von Röntgenstrahlen bei weitem, aber die Strahlendosis ist höher. Die Aussage „Ein CT entspricht der Anfertigung von Hunderten von Röntgenaufnahmen“ ist grundsätzlich zutreffend. Die Strahlendosis einer Thorax-CT entspricht 2–3 Jahren natürlicher Hintergrundstrahlung.
-PET-CT erfordert die Injektion radioaktiver Tracer und kombiniert funktionellen Stoffwechsel und anatomische Strukturbildgebung. Es ist ein wichtiges Mittel zur Frühdiagnose, Stadieneinteilung und Wirksamkeitsbewertung von Tumoren.

Experten betonen, dass das Risiko einer einzigen notwendigen Untersuchung mit Strahlung wie CT äußerst gering ist und die Bevölkerung nicht wegen Erstickungsgefahr mit dem Essen aufhören muss. Beispielsweise ist das niedrig dosierte Spiral-CT-Screening für Menschen mit hohem Lungenkrebsrisiko einmal im Jahr eine wichtige Früherkennungsmethode.
Für spezielle Gruppen wie Schwangere, Paare in der Schwangerschaftsvorbereitung sowie Säuglinge und Kleinkinder geben Experten klare Empfehlungen zur Untersuchungsauswahl:
-B-Ultraschall ist für schwangere Frauen und Föten absolut sicher und die erste Wahl für die Untersuchung.
- Die Magnetresonanztomographie weist ebenfalls keine Strahlung auf, wird jedoch in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen. Säuglinge und Kleinkinder benötigen möglicherweise Sedierung und Mitarbeit.
- Schwangere und Paare, die sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten, sollten bei der Auswahl der Röntgenaufnahmen vorsichtig sein. Wenn eine Untersuchung erforderlich ist, kann diese unter dem Schutz von Bleikleidung durchgeführt werden. Für diejenigen, die sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten, wird empfohlen, 3-6 Monate zu warten, bevor sie sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten.
- CT und PET-CT strikt einschränken.