Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte am 21. einen Bericht, in dem es heißt, dass die Fälle von Dengue-Fieber im Jahr 2023 weltweit stark ansteigen werden. Die Zahl der bisher gemeldeten Fälle liegt bei über 5 Millionen, was nahe am historischen Höchstwert liegt. In dem Bericht heißt es, dass sich die Dengue-Fieber-Epidemie seit Anfang dieses Jahres weiter ausgebreitet habe und weltweit mehr als 5 Millionen Dengue-Fieber-Fälle und mehr als 5.000 Dengue-Fieber-bedingte Todesfälle gemeldet worden seien. Davon wurden etwa 4,1 Millionen Fälle auf dem amerikanischen Kontinent gemeldet.

Die WHO sagte, die Zahl der Fälle sei wahrscheinlich zu niedrig angesetzt, da viele Fälle asymptomatisch seien und die Meldung von Dengue-Fieber in vielen Ländern nicht verpflichtend sei.

Die WHO gab an, dass die Ausbreitung des Dengue-Fiebers mit mehreren Faktoren zusammenhängt. Beispielsweise hat sich die Verbreitung von Vektoren wie Aedes aegypti und Aedes albopictus verändert, insbesondere in Ländern, die zuvor nicht vom Dengue-Fieber betroffen waren; das El-Niño-Phänomen und der Klimawandel werden im Jahr 2023 zu steigenden Temperaturen, mehr Niederschlägen und erhöhter Luftfeuchtigkeit führen; Die öffentlichen Gesundheitssysteme einiger Länder sind aus verschiedenen Gründen fragil.

Die weltweite Inzidenz von Dengue-Fieber hat in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich zugenommen und stellt eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Nach Angaben der WHO stieg die Zahl der weltweit gemeldeten Fälle von 2000 bis 2019 jedes Jahr von 500.000 auf 5,2 Millionen, wobei die Zahl der Fälle im Jahr 2019 einen historischen Höchststand erreichte. (über)