Die bekannte technische Analyseorganisation „Shu Mao She“ hat heute einen Artikel veröffentlicht, in dem eine schockierende technische Errungenschaft enthüllt wird: Entwickler von Codemasters haben die Prototypversion von „F1 25“ Path Tracing erfolgreich auf PS5 Pro ausgeführt.
Die Implementierung dieser Art von Rendering-Technologie, die normalerweise auf PC-Grafikkarten der Spitzenklasse beschränkt ist, auf der derzeit leistungsstärksten Konsole wurde von Shumaosha als „Meilensteinleistung“ bewertet.

Gemäß dem Inhalt einer Rede auf der GDC 2026 mit dem Titel „Pfadverfolgung bei 200 Meilen pro Stunde“ zeigte das Entwicklungsteam die Ergebnisse dieser Forschung:
Diese Prototypversion verwendet eine interne Rendering-Auflösung von 1080P und wird anschließend durch Sonys selbst entwickeltes PSSR auf 4K skaliert Technologie.
Wenn Sie den PC-Versionscode einfach auf die Konsole portieren, beträgt die Bildrate nur etwa 24 Bilder (Verzögerung 42,32 ms). Durch die Einführung eines fortschrittlichen Path-Tracing-Prototyps namens „ORCA“, der vom EA Seed Research Institute entwickelt wurde, wird die durchschnittliche Frame-Generierungszeit jedoch auf 23,36 ms verkürzt, was etwa 43 Frames entspricht, was ausreichend Spielraum für die Erzielung einer stabilen 30-Frame-Ausgabe auf dem Host lässt.
Im Gegensatz dazu betrug die Pfadverfolgungsleistung der RX 9070 XT auf der PC-Plattform beim Abu Dhabi Night Race im 4K/FSR3-Qualitätsmodus nur stabile 30 Bilder.

Um die Pfadverfolgung auf Hosts mit begrenzten Hardwareressourcen durchzuführen, verfolgte das Entwicklungsteam eine differenzierte Strategie:
Das Team verzichtete auf die komplexen Radiance Caches, die in den meisten Pfadverfolgungsspielen verwendet werden, und nutzte stattdessen Dynamic Diffuse Global Illumination (DDGI), um sekundäre Lichtreflexionen zu verarbeiten. Diese Lösung kann bei Hochgeschwindigkeitsfahrten für eine stabilere Licht- und Schattenstruktur sorgen.
Shumaoshe wies darauf hin, dass selbst die native 864P-Auflösung auf der PS5 Pro nach der PSSR-Verarbeitung ein hervorragendes Erscheinungsbild haben kann, was die Möglichkeit bietet, den Rendering-Druck weiter zu reduzieren und die Qualität von Spezialeffekten in Zukunft zu verbessern.

Obwohl sich dies noch in der internen Forschungsphase befindet und kein bestätigtes Merkmal der offiziellen Version des Spiels ist, ist es von großer Bedeutung:
Der Erfolg dieses Prototyps beweist, dass die Machbarkeit von Running Path Tracing auf PS5 Pro (und sogar zukünftigen Konsolen der nächsten Generation) weit jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Shumaoshe spekuliert, dass die komplexe Umgebung mit mehreren Lichtverhältnissen auf der Strecke bei Nacht oder an regnerischen Tagen zwar immer noch eine große Herausforderung darstellt, es aber nicht unmöglich ist, in Zukunft eine spezielle, verbesserte Version der PS5 Pro-Pfadverfolgung auf den Markt zu bringen.
Pfadverfolgung galt lange Zeit als „exklusiver Luxus“ für PC-Spieler. Wenn der „F1 25“-Plan kommerzialisiert werden kann, wird er das Verständnis der Spieler über die Obergrenze der Konsolenleistung völlig neu definieren.