Kürzlich fuhren der britische Junge Ollie Jenks und sein kanadischer Partner Seth Scott einen altmodischen Drei-Türsteher , um die extreme Überfahrt von London nach Kapstadt, Südafrika, zu absolvieren. Die Gesamtreise betrug 22.500 Kilometer, führte durch 22 Länder und dauerte viereinhalb Monate. Sie waren die ersten Menschen auf der Welt, die einen Drei-Türsteher über den afrikanischen Kontinent fuhren .

Das Zweipersonenauto ist ein dreirädriges Auto von Reliant Robin, das in den 1970er Jahren hergestellt wurde und seit langem nicht mehr hergestellt wird. war ursprünglich ein Kurzstreckentransportfahrzeug in Großbritannien. Es hat keine Federung, keine Klimaanlage und keine Servolenkung. Für Fernreisen ist es überhaupt nicht geeignet. Aber sie nannten das Auto „Sheila“ und beschlossen, sich auf eine verrückte Reise zu begeben.

Im Oktober 2025 machten sich die beiden von London aus auf den Weg nach Afrika und starteten den Modus „Autoreparatur den ganzen Weg“. Die Radfedern mussten zwei Wochen nach der Abreise ausgetauscht werden. Als sie in Ghana ankamen, fiel das Getriebe aus und nur der vierte Gang war verfügbar. In Kamerun angekommen ging es direkt zur Box – der Motor war komplett verschrottet. Sie waren jedoch auf die Hilfe der Menschen vor Ort und die Zusendung von Ersatzteilen durch britische Three-Bounce-Enthusiasten angewiesen, um weiter voranzukommen.
Neben Fahrzeugausfällen sind Reisegefahren noch weitere Stolpersteine: Benin fiel mit einem Putschversuch zusammen und die Straßen waren dicht von Militärpolizisten bevölkert; Als sie durch Nordnigeria reisten, gerieten sie in einen US-Luftangriff gegen ISIS und wären beinahe betroffen gewesen. in einem Hochrisikogebiet in Kamerun mussten sie vor ihrer Flucht fast 480 Kilometer von Regierungstruppen eskortiert werden; Im Kongo-Abschnitt wurden sie von einem überholenden Bus an den Rand einer Klippe gefahren und hätten beinahe einen Autounfall verursacht .

Obwohl die Reise holprig war, erlebten die beiden dennoch die herrliche Landschaft der afrikanischen Wüsten und Berge und begegneten Giraffen, Elefanten und Nashörnern aus nächster Nähe. Diese waren es, die sie bei der Vollendung ihrer Reise unterstützten.

Am Ende lief dieses mit Kratzern übersäte und an vielen Teilen überholte Dreirad die letzten 1.600 Kilometer mit kaum unterstütztem Motor und kam erfolgreich in Kapstadt an. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird es in das London Transport Museum aufgenommen.
