Kürzlich löste der Bußgeldbescheid eines Technologieunternehmens in Zhuhai, Guangdong, heftige Diskussionen im Internet aus. Ein Mitarbeiter während der Probezeit wurde vom Unternehmen als dienstfrei eingestuft, weil er sich während der Arbeit längere Zeit auf der Toilette aufhielt, mit seinem Mobiltelefon spielte und Dinge tat, die nichts mit der Arbeit zu tun hatten. Schließlich wurden ihm 200 Yuan von seiner Leistung abgezogen und sein Arbeitsvertrag wurde gekündigt.

Was noch mehr Kontroversen hervorrief, war, dass der Bußgeldbescheid, der mit dem offiziellen Siegel des Unternehmens versehen war, direkt echte Fotos des Mitarbeiters enthielt, der mit seinem Mobiltelefon auf der Toilette spielte, und den Mitarbeiter öffentlich kritisierte. Dieser Schritt wurde von einer großen Anzahl von Internetnutzern in Frage gestellt.

Viele Internetnutzer glauben, dass die Toilette ein privater Raum ist. Das Unternehmen wird verdächtigt, ohne Erlaubnis Überwachungskameras installiert zu haben, um Mitarbeiter heimlich zu fotografieren, was einen schweren Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte darstellt. Die Verwaltungsmethode ist einfach, grob und nicht konform.

Angesichts der öffentlichen Kontroverse antwortete der Rechtsvertreter des Unternehmens: Der Inhalt der online veröffentlichten „Mitteilung“ ist wahr, aber das Unternehmen hat keine Überwachungskameras in den Toiletten installiert. Die entsprechenden Bilder wurden durch den Türspalt aufgenommen, nachdem die Unternehmensleitung feststellte, dass der betroffene Mitarbeiter mit seinem Mobiltelefon auf der Toilette spielte.

Seiner Einleitung zufolge befanden sich die bestraften Mitarbeiter noch in der Bewährungszeit und waren nicht oft anzutreffen.

Als Reaktion auf falsche Informationen im Internet wie „Das Unternehmen hat Überwachungskameras in den Toiletten installiert“ sagte die juristische Person, dass Mitarbeiter der Verwaltungsabteilung des Unternehmens zur Polizeistation gegangen seien, um die Polizei zu rufen und Anzeige zu erstatten.