Valve hat heute offiziell den Preis und die Einführungszeit des neuen Steam Controllers bekannt gegeben. Sofort begannen einige Spieler, nach den Trends von Steam Machine und der nächsten Generation der Handheld-Konsole Steam Deck 2 zu fragen. Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais antwortete kürzlich in einem Interview mit IGN, dass die Entwicklung von Steam Deck 2 innerhalb von Valve „intensiv“ gewesen sei, aber derzeit können weder er noch das Unternehmen genauere Informationen liefern, geschweige denn einen Veröffentlichungsplan. Er sagte, dass die neue Generation von Handheld-Konsolen der Höhepunkt der Erfahrungen von Valve mit mehreren früheren Hardwareprodukten sein werde.

Zuvor hatte Valve öffentlich erklärt, dass bei der Veröffentlichung von Steam Deck 2 dessen Leistung einen „signifikanten Sprung“ gegenüber dem bestehenden Steam Deck erreichen muss, andernfalls wird die Produktlinie nicht einfach aktualisiert. Unter dieser Prämisse geht die Branche allgemein davon aus, dass Valve wahrscheinlich warten wird, bis Architekturen wie RDNA 4 oder sogar RDNA 5 hinsichtlich Energieeffizienz, Leistung und Kosten ein für Handheld-Konsolen geeigneteres Niveau erreichen, bevor sie sie in die APU integrieren, um übermäßige Auswirkungen auf die Batterielebensdauer zu vermeiden. Bis dahin wird Steam Deck 2 einem stärkeren Marktwettbewerb ausgesetzt sein, insbesondere durch potenzielle Handheld-Produkte der neuen Generation von Herstellern wie Sony.

Auch die Gerüchte rund um Steam Deck 2 nehmen weiter zu. Es gibt Berichte, dass das Produkt der nächsten Generation möglicherweise nicht mehr eine dafür maßgeschneiderte Semi-Custom-AMD-APU verwenden wird, sondern auf die Verwendung von handelsüblichen AMD-Standardchips umsteigen wird und ebenfalls etwa im Jahr 2028 verfügbar sein soll, was ungefähr dem Lebenszyklusrhythmus des ursprünglichen Steam Decks entspricht. Es wird davon ausgegangen, dass diese Strategie Valve zu größerer Flexibilität in der Lieferkette und Produktplanung verhelfen wird, sodass das Unternehmen seine Hardwarekonfiguration und Produktpläne an Änderungen im Marktumfeld und das Tempo mittelfristiger CPU-Updates anpassen kann.

Wenn es um die Positionierung und den Entwicklungspfad von Steam Deck 2 geht, glaubt Griffais, dass sich aus den Hardware-Projekten von Valve im Laufe der Jahre eine „gerade Linie“ ziehen lässt: vom frühesten Steam Controller und der Steam Machine bis hin zum Steam Deck und der verschiedenen neuen Hardware, die dieses Jahr angekündigt und veröffentlicht wurde. Er betonte, dass Steam Deck 2 diesen Weg ebenfalls fortsetzen und die Erfahrungen und Lehren von Valve aus bestehenden und kommenden Hardware-Produkten integrieren wird, um sie weiter zu akkumulieren und sich letztendlich in der neuen Generation von Handheld-Konsolen widerzuspiegeln.