Elon Musk ist mit einem Nettovermögen von 839 Milliarden US-Dollar eindeutig der reichste Mann der Welt. Allerdings waren seine Investitionen in Wohltätigkeitsorganisationen seit langem gering und er wurde von Forbes auf Platz eins der „am wenigsten wohltätigen“ Milliardäre der Welt gewählt. Ein kürzlich von Forbes veröffentlichter Bericht über Spenden wohlhabender Personen zeigt, dass Musk rund 500 Millionen US-Dollar direkt an bedürftige Gruppen gespendet hat, was nur 0,06 % seines öffentlichen Nettovermögens ausmacht, was nur 60 Cent von 1.000 US-Dollar an Vermögenswerten entspricht, die für wohltätige Zwecke verwendet werden.

Die Bewertung berücksichtigt nur nachvollziehbare tatsächliche Barausgaben und berücksichtigt nicht die Übertragung von Vermögenswerten zwischen Unternehmen.

Musk übertrug einst Tesla-Aktien im Wert von rund 8,5 Milliarden US-Dollar an seine persönliche Stiftung, was großzügig schien, tatsächlich aber als Steuerplanungsmethode in Frage gestellt wurde.

Durch die Spende geschätzter Aktien kann nicht nur die Kapitalertragssteuer vermieden werden, sondern es kann ihm auch ermöglicht werden, die Verwendung und Investitionsdauer der Mittel zu kontrollieren. Es dient nicht wirklich dem Gemeinwohl.

Was noch umstrittener ist, ist die Tatsache, dass ihre Stiftung seit vielen Jahren nicht die gesetzliche Anforderung von 5 % der jährlichen öffentlichen Wohlfahrtsausgaben für private Stiftungen in den Vereinigten Staaten erfüllt. Die Anhäufung von Mitteln erfolgt viel schneller als die eigentliche Investition, was von der ursprünglichen Absicht des Gemeinwohls abweicht.

Frühere Marktprognosen besagten, dass, wenn Musk die Leistungs- und Jobanforderungen von Tesla erfüllt, sein Nettovermögen innerhalb von zehn Jahren 8,5 Billionen US-Dollar erreichen könnte und er voraussichtlich der erste Billionär der Welt werden würde.

Einerseits hat die Erwartung eines Billionen-Yuan-Vermögens, andererseits die extrem geringen gemeinnützigen Investitionen starke öffentliche Unzufriedenheit hervorgerufen. Viele Leute kritisierten ihn dafür, dass er auf einem riesigen Reichtum sitze, aber nicht bereit sei, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Mittel hätten in gemeinnützigen Bereichen wie Hungersnot und Umweltschutz eingesetzt werden können.

Angesichts der Vorwürfe argumentierte Musk, dass Vermögenswerte größtenteils in Unternehmen gebunden seien und für langfristige wissenschaftliche und technologische Projekte wie die Erforschung des Weltraums verwendet würden, was jedoch nicht die Intransparenz und den geringen Umfang wohltätiger Spenden erklären könne.