Auf der letztjährigen Arete Technology Conference bekräftigte Nvidias Vizepräsident und Chief Director of Accelerated Computing Ian Buck Nvidias Plan, die Haupt-GPGPU-Architektur alle zwei Jahre zu aktualisieren, und bestätigte, dass GPUs mit Blackwell-Architektur im Jahr 2024 auf den Markt kommen und erstmals in Rechenzentrumsprodukten zum Einsatz kommen werden, während GeForce-Grafikkarten bis 2025 warten müssen.

Moores LawisDead erklärte kürzlich, dass die Gaming-Grafikkarten der GeForce RTX50-Serie mit GPUs der Blackwell-Architektur im vierten Quartal 2024 auf den Markt kommen würden. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Verkauf der Produkte mit AdaLovelace-Architektur und dem Leistungsniveau der Produkte der neuen Generation des Konkurrenten AMD ab.

Es versteht sich, dass die Verbesserung der Blackwell-Architektur im Vergleich zur AdaLovelace-Architektur geringer ist als die der AdaLovelace-Architektur im Vergleich zur Ampere-Architektur. Das sind definitiv keine guten Nachrichten für Gamer. Der aktuelle Umsatz mit NVIDIA-Rechenzentrums-GPUs ist fünfmal so hoch wie der mit Gaming-GPUs, und es gibt Gerüchte, dass AMDs RDNA4-Architektur der nächsten Generation kein Flaggschiffmodell haben wird. Da sich der Geschäftsschwerpunkt verlagert und der Wettbewerbsdruck abnimmt, scheint sich auch NVIDIAs Tempo bei der Modernisierung verlangsamt zu haben.

Es wurde bereits berichtet, dass die GPUs der GeForce RTX50-Serie, die auf der Blackwell-Architektur basieren, im TSMC 3-nm-Prozess hergestellt werden. Laut früheren Aussagen von TSMC kann der 3-nm-Prozessknoten im Vergleich zum bestehenden 5-nm-Prozessknoten bei gleichem Stromverbrauch und gleicher Anzahl an Transistoren eine Leistungsverbesserung von 15 % bewirken. Es gibt Gerüchte, dass die GPU der GeForce RTX50-Serie über fünf Chips verfügen wird: GB202, GB203, GB205, GB206 und GB207, eine PCIe5.0-Schnittstelle verwenden, DisplayPort2.1-Anzeigeausgabe unterstützen und mit einem neuen „12V-2×6“-Anschluss ausgestattet sein werden.