Microsoft hat damit begonnen, eine kleine Taskleiste ähnlich wie Windows 10 in der Vorschauversion von Windows 11 zu testen. Diese Funktion wurde bereits beim Start von Windows 11 im Jahr 2021 vollständig entfernt. Damals konnten Nutzer die Größe oder Position der Taskleiste nicht mehr nach Belieben über die Systemeinstellungen anpassen. Sogar die klassische Bedienung, Dateien auf das Taskleistensymbol zu ziehen, fehlte eine Zeit lang. Erst nach heftiger Nutzerreaktion fügte Microsoft nach und nach einige Funktionen hinzu.Heute sind in Windows 11 Build 26300.8346 erste Prototypenzeichen der kleinen Taskleiste aufgetaucht. Beispielsweise zeigt die Widget-Schaltfläche ein kleineres Wettersymbol an, wenn die kleine Taskleiste aktiviert ist, und die visuelle Gesamthöhe ähnelt eher der Windows 10-Ära.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass sich diese kleine Taskleiste noch im internen Prototypenstadium befindet und die Benutzeroberfläche noch nicht vollständig ist. Dies reicht jedoch aus, um zu beweisen, dass Microsoft seine Strategie in Richtung der Wiederherstellung des Windows 10-Erlebnisses anpasst. Es ist erwähnenswert, dass die aktuelle offizielle Version von Windows 11 tatsächlich einen Schalter „Taskleistenschaltflächen kleiner machen“ bietet: Der Pfad lautet „Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste > Taskleistenverhalten“.
Diese Option verringert jedoch nur die Größe der Taskleistenschaltfläche selbst und nicht die gesamte Taskleistenhöhe, sodass sie sich erheblich von der wirklich kleinen Taskleistenerfahrung in Windows 10 unterscheidet. Die neue Version der Lösung, die Microsoft dieses Mal entwickelt, besteht darin, den Taskleistenkörper kürzer zu machen und die Schaltflächenskalierung zu berücksichtigen, wodurch sie optisch und interaktiv näher an Windows 10 und frühere Versionen herankommt.

Neben der kleinen Taskleiste bewirbt Microsoft gleichzeitig auch eine Reihe klassischer Features, die weggefallen sind, etwa die „bewegliche Taskleiste“. Beamte haben zuvor zugegeben, dass Windows 11 „etwas aus der Spur“ ist, und am 20. März versprochen, dass ein großes Update eine bessere Leistung, weniger Werbung und einen deutlich schnelleren Datei-Explorer bringen würde. Vor dieser strategischen Anpassung hatte Microsoft wiederholt Signale ausgesendet, den Benutzern zuzuhören, wurde jedoch wegen der langsamen Umsetzung oder der Einstellung auf halbem Weg in Frage gestellt. Dies verstärkte auch den Eindruck, dass Windows nach internen Umstrukturierungen immer wieder an den Rand gedrängt wurde. In dem Bericht heißt es jedoch, dass die Situation dieses Mal anders sei. Benutzer haben bereits einige versprochene Änderungen gesehen, die in der Vorschauversion implementiert wurden. Obwohl beispielsweise die verschiebbare Taskleistenfunktion noch verborgen und noch nicht fertiggestellt ist, kann sie in internen Builds bereits teilweise aktiviert werden, was Anzeichen einer Weiterentwicklung zeigt.

In Microsoft-internen Dokumenten sind Verweise auf die Einstellungen „Resizable Taskbar“ und „Small Taskbar“ aufgetaucht, was bedeutet, dass Benutzer in Zukunft den Cursor an den Rand der Taskleiste bewegen und ihre Höhe durch Ziehen ändern können, wie in Windows 10. Dies unterscheidet sich grundlegend von der aktuellen „kastrierten“ Lösung von Windows 11, die nur Tastenzoom bietet, und entspricht auch den Erwartungen vieler traditioneller Desktop-Benutzer nach höherer Informationsdichte und flexiblerem Layout.
Zusätzlich zu den Änderungen im Zusammenhang mit der Taskleiste hat Microsoft bis zu 18 wichtige Änderungen für Windows 11 im Jahr 2026 geplant, und die endgültige Zahl könnte diese Zahl überschreiten. Einige Anpassungen wurden im optionalen April-Update durch Windows 11 Build 26200.8328 (KB5083631) übernommen, darunter die Optimierung der Ladegeschwindigkeit des Taskleistenbereichs, die Verbesserung der Zuverlässigkeit der Windows Hello-Fingerabdruckerkennung und die Linderung des Verzögerungsproblems im Datei-Explorer. Nachfolgende geplante Updates umfassen eine weitere Reduzierung von systeminternen Werbe- und Werbeinhalten, eine Reduzierung der aufdringlichen Integration von Copilot in einigen Szenarien, eine Abschwächung des lästigen Out-of-Box-Erlebnisses und die Migration des Startmenüs auf den nativen WinUI-Technologie-Stack, um webbasierte Komponenten zu entfernen und so Leistung und Konsistenz zu verbessern. Gleichzeitig bereitet Microsoft auch die Förderung eines einheitlicheren Dunkelmodus, einer neuen Version des Dateieigenschaftendialogfelds, eines Mechanismus zum Vorladen des Datei-Explorers usw. vor, um Windows 11 im Hinblick auf das detaillierte Erlebnis einem „leiseren“ Desktop-System näher zu bringen.
Nach Jahren der Funktionsauswahl und Umgestaltung der Benutzeroberfläche hat sich Microsoft nun dafür entschieden, traditionelle Funktionen wie die kleine Taskleiste und die bewegliche Taskleiste in Windows 11 nachzuholen, was gewissermaßen als „Korrektur“ des klassischen Windows-Desktop-Erlebnisses angesehen wird. Für diejenigen Benutzer, die immer noch Windows 10 als ihr Hauptsystem verwenden und darauf warten, Windows 11 zu sehen oder sogar abzulehnen, bleibt die Frage, ob diese Korrekturrunde ausreicht, um ihre Einstellung zu ändern, durch spätere offizielle Versionsveröffentlichungen und Feedback zur tatsächlichen Nutzung zu prüfen.