Berichten zufolge U.S. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem groß angelegten Schmuggelfall von Nvidia-KI-Chips im Umfang von 2,5 Milliarden US-Dollar. Es wurde bestätigt, dass es sich bei dem südostasiatischen Unternehmen namens „Company-1“ in der Anklageschrift um OBON handelt, ein thailändisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bangkok. Dies ist das erste Mal seit der Anklageerhebung im März, dass der Codename mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht wird. Im März 2026 reichten US-Staatsanwälte in diesem Fall offiziell Klage ein. Dies ist das größte Vorgehen gegen den Chipschmuggel, seit die Vereinigten Staaten im Jahr 2022 die Exportbeschränkungen für High-End-GPUs von Nvidia eingeführt haben.

Thailand OBON Company ist die Hauptpartei in diesem Fall. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, mit AMD-Mitarbeitern zusammenzuarbeiten, um den illegalen Übertragungsvorgang von NVIDIA-GPU-Servern abzuschließen.

Der Mitbegründer von Super Micro Computer, Liao Yixian, war in den Fall verwickelt und bekannte sich der Schmuggelvorwürfe nicht schuldig. Super Micro Computer hat eine interne Untersuchung eingeleitet und ihn suspendiert.

Finanzdaten zeigen, dass OBON im zweiten Quartal 2024 mit einem Umsatzbeitrag von fast 100 Millionen US-Dollar in einem einzigen Quartal den elften Kunden beim Umsatzbeitrag von Super Micro Computer belegte.

Seit Oktober 2024 hat Super Micro Computer mehrmals Compliance-Audits bei der OBON Company durchgeführt und den Versandbetrieb des Unternehmens zweimal kurzzeitig eingestellt.

Im August 2025 erließ das US-Handelsministerium eine formelle Richtlinie, die eine vollständige Aussetzung der Chip- und Serverlieferungen an OBON vorsah. Diese Kontrollrichtlinie gilt auch heute noch.

Nvidia antwortete, dass Ökosystempartner ihre Compliance-Verpflichtungen strikt erfüllen müssen und das Unternehmen weiterhin mit Regulierungsbehörden zusammenarbeiten wird, um Exportkontrollvorschriften umzusetzen.

Als Reaktion auf diesen Fall hat Nvidia seine globale Lieferkettenüberwachung umfassend aktualisiert. Vom Chipversand bis zur Terminallogistik muss alles in Echtzeit gemeldet werden. Viele Unternehmen haben ihre Rechtsabteilungen erweitert, um strengere Prüfungen durchführen zu können.