Laut Bloomberg plant die Stratis Group, die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Leapmotor auszubauen, unter anderemGemeinsam ein Elektromodell der Marke Opel entwickeln, Eigentümer einer spanischen Fabrik übertragen und gemeinsame Beschaffung ausbauen.Florian Hüttl, CEO von Opel, einer Tochtergesellschaft von Stratis, sagte in einem Interview:Opel-Ingenieure haben begonnen, mit dem chinesischen Team von Leapmotor zusammenzuarbeiten. Die beiden Parteien entwickeln einen mittelgroßen SUV.Das Modell wird in Saragossa, Spanien, gebaut und konkurriert mit Modellen wie dem Tiguan des Volkswagen-Konzerns und dem Tucson von Hyundai Motor.

Sprungauto

Der Zusammenschluss wäre eines der ersten Beispiele dafür, dass ein großer westlicher Automobilhersteller auf chinesische Technologie setzt, um seine europäische Produktpalette zu stärken. Das Unternehmen sagte am Freitag:Die Produktion des SUV könnte 2028 beginnen.

Das Leapmo-Team wird die Entwicklung des elektrischen Antriebsstrangs und des Batteriesystems des SUV leiten, während Opel sich mehr auf das Erscheinungsbild und die Fahrleistung konzentrieren wird. Der Entwicklungszyklus des Modells wird voraussichtlich etwa 24 Monate dauern. Dieses schnellere Entwicklungstempo spiegelt den Geschwindigkeitsvorteil chinesischer Hersteller beim Bau neuer Modelle wider.

„Wir planen, die technischen Vorteile beider Parteien in Hardware und Software zu integrieren, um ein von Opel in Europa produziertes Auto zu schaffen.“ sagte Hutter. Er sagte, dieser Ansatz werde voraussichtlich zu einem kostengünstigeren Modell im Vergleich zu vollständig in Deutschland entwickelten Modellen führen.

Darüber hinaus erwägt Stratis auch die Übertragung des Eigentums an einer Fabrik in Madrid, Spanien, an ein Joint Venture mit seinem chinesischen Partner. Stratis hält einen Anteil von 51 % an dem 2023 mit Liepao gegründeten Joint Venture. Das Joint Venture konzentriert sich derzeit auf das Vertriebsgeschäft.

Strantis sagte, dass die Eigentumsanpassung des Villaverde-Werks in Madrid den Weg für die Produktion mehrerer Zero-Sport-Modelle ebnen und Strantis dabei helfen könnte, die immer strengeren lokalen Produktionsanforderungen der EU zu erfüllen.

Die erweiterte Partnerschaft ist Teil eines groß angelegten Reformplans von Strantis-CEO Antonio Filosa und Chairman John Elkann, dessen Ergebnisse den Investoren später in diesem Monat bekannt gegeben werden. Das Unternehmen könnte auch weitere Verträge mit anderen chinesischen Herstellern abschließen, um Überkapazitäten auf dem europäischen Markt zu bekämpfen, berichtete Bloomberg letzten Monat. Darüber hinaus hat Stratis kürzlich seine Kooperationsbeziehung mit der chinesischen Dongfeng Motor Group wieder aufgenommen.