Die neuesten Nachrichten von Bloomberg-Reporter Mark Gurman zeigen, dass Apple das Vision-Pro-Projekt nicht vollständig aufgegeben hat, aber Verbraucher, die sich darauf freuen, das Head-Display der zweiten Generation kurzfristig zu sehen, könnten enttäuscht sein. Gurman sagte, wenn ein neues Gerät im Vision-Pro-Stil auf den Markt komme, werde es „in zwei Jahren, vielleicht sogar noch länger“ dauern.

Berichten zufolge entwickelt Apple intern immer noch neue Technologien und Materialien für Head-Mounted-Display-Produkte mit dem Ziel, schließlich ein günstigeres und leichteres geschlossenes Head-Mounted-Display-Gerät auf den Markt zu bringen. Allerdings sind solche Produkte noch nicht in die aktive Entwicklungsphase eingetreten und das seit langem gemunkelte „Vision Air“-Projekt wurde letztes Jahr eingestellt.
Gurman wies darauf hin, dass der Grund, warum es kurzfristig schwierig sei, eine neue Generation von Vision Pro zu sehen, darin liege, dass der Großteil der Arbeitskräfte des Mixed-Reality-Hardware-Teams von Apple für andere Projekte eingesetzt worden sei, deren Kern leichtere Datenbrillen seien. Das Smart-Brillen-Projekt gilt mittlerweile als Schwerpunkt der Roadmap des Unternehmens für tragbare Geräte, und eine große Anzahl von Mitgliedern des ursprünglichen Vision-Produktteams wurde dorthin versetzt.
Gleichzeitig erhöht Apple auch seine Investitionen in die Forschung und Entwicklung seines eigenen Siri-Chatbots und anderer tragbarer KI-Geräte, darunter mit einer Kamera ausgestattete AirPods und ein geplantes KI-Pendant. Diese neuen Produkte gelten als wichtige Versuche von Apple im Hardware-Layout für künstliche Intelligenz und lenken kurzfristige Ressourceninvestitionen in die Nachfolgehardware von Vision Pro weiter um.
Vision Pro selbst hat im Einzelhandel keine guten Ergebnisse erzielt, und sein Einführungsprozess wurde kürzlich zu einem wichtigen Fall in einem neuen Buch des New York Times-Arbeitsreporters Noam Scheiber. Das Buch geht davon aus, dass die Schwächung der allgemeinen Fähigkeiten und des Status des Apple-Einzelhandelsteams im letzten Jahrzehnt sich direkt auf die Ladenverkaufsleistung dieses Headsets ausgewirkt hat, das bei 3.499 US-Dollar beginnt, und seine Marktwahrnehmung als „hochpreisig und verlassen“ verschärft hat.
Erwähnenswert ist, dass Apple im Oktober 2025 ein iteratives Update des Vision Pro durchführte und es durch einen M5-Chip ersetzte, was diesem High-End-Headset routinemäßige Leistungssteigerungen bescherte. Den aktuellen Signalen nach zu urteilen handelt es sich bei diesem Update jedoch eher um eine Beibehaltung der bestehenden Produktlinie als um den Auftakt einer neuen Generation des Vision Pro-Zyklus.