Die Europäische Union hofft, dass Google seine Serviceschnittstelle für alle Unternehmen der künstlichen Intelligenz öffnet. Dieser Vorschlag wurde von Google entschieden abgelehnt, und Apple hat ebenfalls seine Unterstützung für Google zum Ausdruck gebracht. Während der EU-Konsultationsphase zu Googles Vorschlag, sein Android-System für konkurrierende KI-Unternehmen zu öffnen, reichte Apple eine harte Stellungnahme bei der Europäischen Kommission ein.

Apple sagte in seiner Eingabe an die EU, dass die Maßnahmenentwürfe „dringende und ernsthafte Bedenken aufwerfen“. Apple ist besonders besorgt darüber, dass, wie von der Europäischen Union vorgesehen, jedes KI-Unternehmen theoretisch ohne Wissen des Benutzers über Android E-Mails versenden oder Essen bestellen könnte. Apple warnte: „Wenn diese Maßnahmen bestätigt werden, würden sie weitreichende Risiken für die Privatsphäre, Sicherheit und Sicherheit der Benutzer sowie die Integrität und Leistung der Geräte mit sich bringen.“
Apple wies in seiner Stellungnahme auch darauf hin, dass die EU in ihren Vorschlägen ausdrücklich KI-Unternehmen hervorgehoben habe und dass die Leistung aktueller KI-Anwendungen häufig voller Fehler und Mängel sei. „Diese Risiken sind im Kontext der sich schnell entwickelnden KI-Systeme besonders akut, da die Fähigkeiten, das Verhalten und die Bedrohungsvektoren dieser Systeme unvorhersehbar bleiben, wie wir jetzt immer wieder sehen.“ Obwohl sich Apples öffentliche Stellungnahme dieses Mal auf die regulatorischen Fragen des Android-Systems von Google konzentriert, ist das Unternehmen offensichtlich auch besorgt, dass sein iOS-System in Zukunft denselben obligatorischen Öffnungsanforderungen unterliegen könnte.
In diesem Stellungnahmeschreiben stellte Apple auch die technische Professionalität der Europäischen Kommission in Frage. Apple sagte: „Die Europäische Kommission gestaltet ein Betriebssystem neu und ersetzt das Urteil der Google-Ingenieure durch ihr eigenes Urteil, das auf weniger als drei Monaten Arbeit basiert. Dieser Ansatz ist besonders gefährlich, da der einzige Wert, der aus den Maßnahmenentwürfen erkennbar ist, offener und uneingeschränkter Zugang zu sein scheint.“ Apple erwähnte auch, dass das Unternehmen zuvor behauptet hatte, „Hunderttausende Entwicklungsstunden“ in die Einhaltung des Digital Markets Act investiert zu haben.
Es wird berichtet, dass der Konsultationszeitraum vom 27. April bis 13. Mai 2026 dauern wird. Die Europäische Kommission sagte, sie werde die Kommentare von Google und anderen Interessengruppen „sorgfältig auswerten“ und möglicherweise auf der Grundlage dieser Kommentare Anpassungen an den vorgeschlagenen Maßnahmen vornehmen. Allerdings schreibt die EU auch klar vor, dass die endgültige Entscheidung innerhalb von sechs Monaten nach Beginn des Regulierungsprozesses, also vor dem 27. Juli 2026, getroffen werden muss. Erst im Mai dieses Jahres kam die EU zu dem Schluss, dass der Digital Markets Act positive Auswirkungen hatte, was dazu führte, dass die EU die Lobbybemühungen von Apple zur Änderung des Gesetzes ignorierte.