NVIDIA gab heute die Einführung der Ray Reconstruction-Technologie der zweiten Generation als Teil des DLSS 4.5-Funktionsumfangs bekannt. Die Ray-Rekonstruktion wurde erstmals mit DLSS 3.5 im Jahr 2023 eingeführt und zielt darauf ab, wichtige Bildqualitätsprobleme wie Verzerrung von Raytracing-Schatten und -Reflexionen sowie ungenaue Details zu lösen, wenn die Superauflösung von DLSS 2 aktiviert ist. Durch die Einführung eines speziellen KI-Rekonstruktionsmoduls in die Rendering-Pipeline kann diese Funktion herkömmliche zeitliche und räumliche Filter ersetzen und die durch Raytracing erzielten Details und Lichteffekte besser wiederherstellen.

Im Jahr 2025 wird NVIDIA sein frühes, auf Convolutional Neural Network (CNN) basierendes Lichtrekonstruktions-KI-Modell auf die neue Transformer-Architektur aktualisieren, was das Verständnis komplexer Szenendetails und die zeitliche Konsistenz weiter verbessern wird. Anschließend veröffentlichte NVIDIA im selben Jahr den DLSS 4.5-Funktionsumfang mit dem Transformer-Modell der vierten Generation. Diese Modelle wurden auf größeren Datensätzen trainiert, aber das Lichtrekonstruktionsmodul selbst wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gleichzeitig aktualisiert. Mit anderen Worten: Im vorherigen DLSS 4.5 haben Teile wie die Superauflösung das Transformer-Modell der neuesten Generation übernommen, während die leichte Rekonstruktion weiterhin die Implementierung der vorherigen Version verwendet.
Die diesmal veröffentlichte Lichtrekonstruktionstechnologie der zweiten Generation markiert die Vervollständigung und Verbesserung des DLSS 4.5-Funktionsumfangs. Die neue Version der Lichtrekonstruktion nutzt das Transformer-Modell der zweiten Generation und führt auf Basis einer deutlichen Erweiterung der Trainingsdatenmenge ein gezieltes Training für verschiedene komplexe Beleuchtungen, Materialien und Szenen durch. Laut Nvidia führt dies zu präziseren Schattenkonturen, einer natürlicheren Reflexionsleistung und einer stabileren zeitlichen Konsistenz, wodurch häufige Bildqualitätsprobleme wie Flimmern, Rauschen und Geisterbilder reduziert werden.

Zusätzlich zum KI-Modell der neuen Generation integriert die DLSS 4.5-Ray-Rekonstruktion auch einen effizienteren AI-Denoiser, um sauberere Raytracing-Bilder mit geringeren Rauschverarbeitungskosten zu erzielen. Der neue Denoiser kombiniert ein stärkeres räumliches Bewusstsein mit einem tieferen Verständnis der räumlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Pixeln, Objektgrenzen und Beleuchtungsänderungen und trägt so dazu bei, die allgemeine Beleuchtungsgenauigkeit und die lokale Detailleistung zu verbessern. In Szenen mit stark reflektierenden Materialien, komplexen Schattenüberlappungen und mehreren Lichtquellen dürfte die neue Version der Lichtrekonstruktion Artefakte deutlich reduzieren und die visuelle Stabilität verbessern.
Da die zweite Generation der Lichtrekonstruktion offiziell zu DLSS 4.5 hinzugefügt wurde, entwickelt sich auch die gesamte DLSS-Funktionslinie von NVIDIA weiter in Richtung eines einheitlichen KI-Rendering-Frameworks auf Basis von Transformer. Vom frühen CNN-Modell bis zum heutigen Transformer-Modell basieren Funktionen wie Lichtrekonstruktion und Superauflösung nach und nach auf derselben Art von Deep-Learning-Architektur und größeren Trainingsdaten, wodurch die Synergie zwischen verschiedenen Modulen besser wird. Für Spieleentwickler bedeutet dies eine qualitativ hochwertigere Raytracing-Ausgabe und stabilere Grafiken mit weniger manueller Abstimmung bei Verwendung der neuesten DLSS-Version.