Vor fünf Jahren führte Microsoft in Windows 11 ein neues Design des Rechtsklick-Menüs ein, das sich auf einen einfacheren und moderneren visuellen Stil konzentrierte, doch das tatsächliche Erlebnis wurde schon lange kritisiert. Viele Benutzer beschwerten sich darüber, dass das Menü langsam reagierte und bei der Erweiterung hängen blieb. Gleichzeitig wurden viele häufig verwendete Optionen unter „Weitere Optionen anzeigen“ zusammengefasst und der Operationspfad künstlich verlängert. Mit der Zeit wird das Rechtsklick-Menü weiterhin mit verschiedenen Einträgen für Anwendungserweiterungen gefüllt, wodurch es immer aufgeblähter und unübersichtlicher wird.
Nach vielen Optimierungen von Oberflächenelementen wie dem Startmenü und der Taskleiste hat Microsoft keine grundlegenden Anpassungen am Rechtsklick-Menü vorgenommen, das zu einem der umstrittensten Teile des Windows 11-Designs geworden ist. Jetzt hat Microsoft endlich bestätigt, dass das Problem behoben wird. Marcus Ash, Leiter für Windows-Design und -Forschung bei Microsoft, antwortete kürzlich den Benutzern auf X (ehemals Twitter) und sagte, dass das Team das Rechtsklick-Menü von Windows 11 verbessert.
Laut Marcus Ash wird sich das neue Rechtsklick-Menü auf drei Hauptrichtungen konzentrieren: Die erste ist „schneller“, was eine Verbesserung der Leistung und Reibungslosigkeit beim Aufrufen und Erweitern bedeutet; die zweite Option ist „standardmäßig einfacher“, was redundante Informationen und visuelle Belastung reduziert und gleichzeitig sicherstellt, dass Kernfunktionen zugänglich sind; Die dritte Option lautet: „Kann entsprechend Ihren am häufigsten verwendeten Vorgängen konfiguriert werden.“ Allerdings ist noch nicht klar, in welcher Form das sogenannte „Konfigurierbare“ präsentiert wird, etwa ob es eine grafische Konfigurationsoberfläche bereitstellt oder eine automatische Anpassung des Menülayouts je nach Nutzungshäufigkeit unterstützt.
Darüber hinaus hat Microsoft nicht klar dargelegt, ob das traditionelle „klassische Menü“ parallel zum modernen Menü beibehalten wird oder ob es durch eine neue Lösung ersetzt wird. Marcus Ash sagte lediglich, dass er „unsere konkreten Pläne bald mitteilen“ werde, was bedeutet, dass das detaillierte Design und die interaktive Form möglicherweise nach und nach in nachfolgenden Vorschauversionen enthüllt werden.

Gemäß dem bisherigen Rhythmus wird das überarbeitete Rechtsklick-Menü voraussichtlich zuerst in der Vorschauversion von Windows 11 eingeführt und zunächst in den experimentellen Kanal verschoben, damit Tester es ausprobieren und Feedback geben können. Bevor die offizielle Lösung implementiert wird, können bedürftige Benutzer das aktuelle Erlebnis vorübergehend durch Tools von Drittanbietern verbessern. Beispielsweise kann ein von Neowin empfohlenes kleines Tool namens „Windows 11 Context Menu Manager“ verwendet werden, um unnötige Menüpunkte zu deaktivieren und so die Unordnung des Rechtsklick-Menüs in gewissem Maße zu reduzieren und die Öffnungsgeschwindigkeit zu verbessern.
Im vergangenen Zeitraum hat Microsoft eine Reihe von Anpassungen am Startmenü und an der Taskleiste von Windows 11 vorgenommen, darunter das Hinzufügen weiterer Anpassungsoptionen, die Verbesserung des Layouts und der Interaktionslogik usw. Basierend auf diesen Änderungen wird die Transformation des Rechtsklickmenüs auf Systemebene als wichtiger Schritt bei der Reaktion auf Benutzerfeedback angesehen. Neowin erinnert Benutzer außerdem daran, auf die nachfolgenden Vorschau-Builds von Windows 11 zu achten, die jede Woche, normalerweise freitags, veröffentlicht werden, um über die neuesten Fortschritte bei den Verbesserungen des Rechtsklick-Menüs informiert zu sein.