Laut Jez Corden, einem bekannten Whistleblower in der Branche, enthält die Helix-Verpackung der XBOX aus Kostengründen möglicherweise keinen Controller standardmäßig, sodass Verbraucher ihn selbst kaufen können. Jez Corden sagte in einer Live-Übertragung, dass er zuvor gehört habe, dass Valve möglicherweise keinen Standard-Controller für Steam Machine bereitstelle, und prognostizierte, dass XBOX einen ähnlichen Ansatz verfolgen könnte:

„Mir wurde gesagt, dass die Steam Machine ohne Controller ausgeliefert wird. Ich persönlich habe nichts dagegen, dass die nächste Xbox-Generation ohne Controller auskommt. Ich denke also, dass das auf jeden Fall passieren wird, auch um die Kosten niedrig zu halten.“
Zusätzlich zum Verzicht auf die Bereitstellung eines Standard-Controllers erwähnte Corden auch eine andere Kostenkontrollstrategie, die XBOX übernehmen könnte: Spielern die Möglichkeit zu geben, SSDs selbst zu kaufen.

Dieser Ansatz hat bereits beim Originalmodell der XBOX 360 Einzug gehalten. Damals war die XBOX 360 nicht standardmäßig mit einer Festplatte ausgestattet, sondern als optionales Zubehör, das Benutzer separat erwerben konnten. Wenn Helix einer ähnlichen Idee folgt, können Spieler Speicherlösungen flexibel nach ihren eigenen Bedürfnissen und ihrem Budget konfigurieren.
Der CEO und CSO von XBOX haben bereits mehrfach betont, dass das Unternehmen verschiedene Möglichkeiten prüft, seine Geschäftsstrategie anzupassen, um den Preis von Project Helix zu senken. Denn im aktuellen Marktumfeld ist kein Spieler bereit, für eine Konsole zu zahlen, die mehr als 1.000 US-Dollar kostet.

Corden glaubt, dass die beiden oben genannten Lösungen (nicht ausgestattet mit einem Standard-Controller und nicht ausgestattet mit einer Standard-SSD) derzeit die wahrscheinlichsten Kostensenkungspfade sind, die angenommen werden.