Laut dem taiwanesischen „Business Times“-Bericht wird der leicht verbesserte 2-nm-N2P-Prozess von TSMC in diesem Jahr der erste sein, der von Qualcomm und MediaTek übernommen wird. Damit wollen die beiden Unternehmen den technischen Vorsprung gegenüber Apple noch in diesem Jahr bei neuen Produkten nutzen. Quellen sagen jedoch, dass Apple den N2P-Prozess voraussichtlich im nächsten Jahr in den A21 Pro-Chip einführen wird, um mit den Flaggschiff-Chips im Android-Lager konkurrenzfähig zu bleiben. Dieser erweiterte Prozess wird jedoch nur bei der Pro-Version verwendet, und die Standardversion des A21 bleibt weiterhin beim früheren 2-nm-N2-Knoten.

Die A21-Standardversion für das Basis-iPhone 20 wird voraussichtlich weiterhin den 2-nm-N2-Prozess von TSMC verwenden, der vermutlich auch in der vorherigen Generation von A20 und A20 Pro zum Einsatz kommt, wodurch die Entwicklungs- und Produktionskosten in gewissem Maße verwässert werden. Angesichts steigender Waferkosten, knapper Speicherversorgung und hoher Preise muss Apple, selbst als Technologieriese mit einer Marktkapitalisierung von Billionen Dollar, Entscheidungen hinsichtlich des Tempos der Einführung von High-End-Prozessen treffen, um eine weitere Erosion der Gewinnmargen zu verhindern.
Aus Leistungssicht gibt es keinen „Generationssprung“ zwischen N2 und N2P. Der Bericht zitierte Brancheninformationen mit der Aussage, dass die Leistungsverbesserung von N2P im Vergleich zu N2 bei gleicher Häufigkeit nur etwa 5 % beträgt und nicht sofort eine große Lücke in der Terminalerfahrung entsteht. Darüber hinaus hat Apple viel Erfahrung im Design von Chiparchitekturen gesammelt. Selbst wenn das N2-Verfahren zum Einsatz kommt, kann es durch Architekturoptimierung und Energieeffizienzanpassung einige Prozesslücken schließen, ohne sich im Austausch für Leistung vollständig auf den fortschrittlichsten Fotolithografieprozess verlassen zu müssen.
Am Beispiel des A19 Pro können nach der Optimierung der Architektur die vier energieeffizienten Kerne auf dem Chip unter der Prämisse „kein zusätzlicher Stromverbrauch“ eine Leistungssteigerung von bis zu etwa 29 % erzielen, was die Fähigkeit von Apple zeigt, das Potenzial auf der Ebene der Mikroarchitektur tiefgreifend auszuschöpfen. Man kann spekulieren, dass es für Apple durchaus möglich ist, ähnliche Architekturverbesserungen an der A21-Standardversion zu nutzen, um die Auswirkungen einer nicht erfolgten Aktualisierung des Prozesses innerhalb eines relativ akzeptablen Bereichs zu kontrollieren.
Andererseits hat Apple immer noch die Motivation, den A21 Pro auf den N2P-Prozess zu migrieren, um seine Stimme im High-End-Markt zu behaupten, um direkt mit den Flaggschiff-Chips von Qualcomm und MediaTek zu konkurrieren, die denselben Prozess in Bezug auf Kernanzahl, Frequenz und Energieeffizienzverhältnis verwenden. Mit der Zeit und zunehmender Reife des N2P-Massenproduktionsprozesses wird erwartet, dass die Waferkosten von TSMC allmählich sinken, was auch den Kostendruck von Apple auf High-End-Prozesse in gewissem Maße mildern wird.
Apple plant, den A22 Pro im Jahr 2028 im 1,4-nm-Prozess von TSMC einzuführen. Dies wird das erste Mal sein, dass Apple in die Sub-2-nm-Ära eintritt. Allerdings ist derzeit nicht abzusehen, ob gleichzeitig auch die Standardversion des A22 aufgerüstet wird, und die A21-Serie wurde in diese Planungsdiskussion nicht einbezogen. Aus der Roadmap von A21 zu A22 ist ersichtlich, dass Apple offenbar der Einführung des neuesten Prozesses auf dem Flaggschiff-Pro-Chip Priorität einräumt und dann abhängig von den Kosten und dem Marktfeedback entscheidet, ob er auf das Standardmodell übertragen wird.
Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Genauigkeitsbilanz der „Business Times“ bei relevanten Enthüllungen nicht immer perfekt ist, sodass die Nachrichten selbst noch ungewiss sind und die weitere Richtung von weiteren Kanälen bestätigt werden muss. Der Bericht selbst betont auch, dass die Leser Vorbehalte gegenüber dieser Gerüchtereihe über die A21- und A22-Prozessplanung haben und auf weitere Nachrichten von der Nachfolgeindustriekette und Apple-Vertretern warten sollten.