Im zweiten Quartal 2026 erlebte der Verbraucher-DRAM-Markt einen beispiellosen Preissturm. Laut dem neuesten Forschungsbericht von SigmaIntel, der von der verrückten Gier der KI-Branche nach Speicher mit hoher Bandbreite (HBM) betroffen ist, wurde die Produktionskapazität für Allzweck-DRAM stark eingeschränkt, was dazu führte, dass die Preise für DDR4-Speicher im Monatsvergleich um etwa 50 % stiegen, während LPDDR-Speicher um bis zu 89 % gestiegen ist. Verbraucher sind mit einem schwerwiegenden „Speichermangel“ konfrontiert.

Die Speicherpreise stiegen in einem einzigen Quartal um 89 %, und der Verbraucherspeichermarkt litt unter einer „verheerenden“ Knappheit

Berichtsdaten zeigen, dass alle Arten von Speichermodulen im zweiten Quartal erstaunliche Zuwächse verzeichneten. Neben dem Speicher geraten auch die Preise für Speicherchips außer Kontrolle. Der Bericht wies darauf hin, dass der Preis für 512 GB NVMe Gen4 SSD im Vergleich zum Vormonat um 54 % auf 126,3 US-Dollar gestiegen sei; der Preis für 256 GB UFS 3.1-Flash-Speicher stieg um bis zu 103 %, von 31 US-Dollar auf 62,7 US-Dollar; Der Preis für 16 GB eMMC 5.1 Flash-Speicher stieg um 69 % und die uMCP-Lösung stieg um 107 %.

Die Speicherpreise stiegen in einem einzigen Quartal um 89 %, und der Verbraucherspeichermarkt litt unter einer „verheerenden“ Knappheit

DRAM- und NAND-Flash-Speicher sind Kernkomponenten von PCs, Smartphones und Spielekonsolen. Der Anstieg der Upstream-Preise hat sich schnell auf die Verbraucherseite übertragen: Laptops und Smartphones haben auf breiter Front die Preise erhöht, und auch die Preise für Spielekonsolen sind gestiegen. Valves kürzlich eingeführte Steam Machine ist aufgrund der hohen Preise auf eine kalte Resonanz im Markt gestoßen. Der wesentliche Treiber hierfür ist der starke Anstieg der Speicher- und Speicherkosten. Vor einem Jahr betrug der Verkaufspreis für ein 16-GB-DDR4-Speichermodul nur etwa 60–70 US-Dollar und für ein 16-GB-DDR5-Modul nur 90–100 US-Dollar. Mittlerweile hat sich der Preis auf das Dreifache verdoppelt; Früher war eine 1-TB-Gen4-SSD für 70–80 US-Dollar im Angebot, heute kostet sie selbst mit Rabatt 130–150 US-Dollar.

Die Speicherpreise stiegen in einem einzigen Quartal um 89 %, und der Verbraucherspeichermarkt litt unter einer „verheerenden“ Knappheit

Um den Markt für KI-Server zu bedienen, haben die Hersteller die Produktionskapazität dem hochprofitablen Unternehmen HBM vorgezogen. Die Versorgungsknappheit bei DRAM für Endverbraucher hat in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 begonnen und zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Branchenexperten warnen, dass diese Preiserhöhungsrunde bis ins Jahr 2028 andauern könnte.