„Kung Fu Girls“, Stephen Chows neuer Film, der zum ersten Mal seit sieben Jahren geschrieben und inszeniert wurde, ist seit seiner Veröffentlichung am 11. Juli ein großer Erfolg an den Kinokassen. Die Gesamteinspielergebnisse am Wochenende überstiegen 500 Millionen Yuan. Die Maoyan-Plattform erhöhte ihre Gesamteinspielprognose auf mehr als 2 Milliarden Yuan. Doch gerade als die Kinokassen boomten, gab das Filmstudio am 14. Juli die seltene Ankündigung bekannt, dass die Kinos im ganzen Land ab dem 17. Juli einheitlich die optimierte Version der Filmquelle ersetzen werden. Diese Entscheidung löste schnell heftige Diskussionen im Publikum aus.

Das gleiche Geld ausgeben, um verschiedene Filme anzusehen? Eine Woche nach der Veröffentlichung von „Kung Fu Girls“ lautet die offizielle Ankündigung, die Filmquelle zu ändern

Laut Brancheninsidern steht dieser Quellenwechsel in direktem Zusammenhang mit der „flexiblen Planung“-Strategie des Films. Bereits am 22. Juni, dem Geburtstag von Stephen Chow, verriet er in einem Video, dass der Zeitplan lauten würde: „Der 10. Juli, wenn du es schaffst, aber der 17. Juli, wenn du es nicht schaffst.“ Am Ende wurde der Film am 6. Juli offiziell angekündigt und wird am 11. Juli in die Kinos kommen. Der Zeitraum von Veröffentlichung zu Veröffentlichung betrug weniger als eine Woche, was von Internetnutzern als „extreme Airborne“ bezeichnet wurde.

Da es fast keine frühe Werbung gab und die Materialien in Eile bereitgestellt wurden, berichteten einige Zuschauer, dass der Vorab-Release-Trailer „wie eine PPT war, sogar die Schriftarten waren kostenlos vergoldet“. Der neue Trailer, der am 14. Juli veröffentlicht wurde, „fühlt sich an wie ein echter Trailer.“ Das Filmstudio entschied sich zu diesem Zeitpunkt dafür, die optimierte Version der Filmquelle zu ersetzen, was als Abhilfe für den Mangel an Details in der Erstwochenversion angesehen wird.

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Nachdem die Nachricht vom Quellenwechsel bekannt gegeben wurde, wuchs in den sozialen Medien schnell die Unzufriedenheit unter den Ticketkäufern. Die Hauptkontroverse besteht darin, dass die ersten Zuschauer, die ins Kino gingen, um Stephen Chow zu unterstützen, die „nicht optimierte Version“ sahen, während spätere Zuschauer ein qualitativ hochwertigeres Seherlebnis genießen würden und alte Zuschauer keine Entschädigung erhielten.

Nach der Veröffentlichung von „Kung Fu Girls“ war der Ruf offensichtlich polarisiert. Der Film erzielte auf Douban eine Bewertung von 6,6 und belegte damit den vorletzten Platz unter den Filmen von Regisseur Stephen Chow. Negative Kommentare konzentrierten sich auf den chaotischen Rhythmus der ersten halben Stunde des Drehbuchs, die mangelnde Qualität der Spezialeffekte und den „veralteten“ unsinnigen Stil.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung hat das Filmstudio noch nicht auf die Frage der Zuschauerentschädigung für die erste Woche reagiert. Die neue Version des Films wird am 17. Juli offiziell landesweit in die Kinos kommen.