Forscher haben einen Durchbruch in der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie erzielt, indem sie Festelektrolytmaterialien unter Verwendung metallorganischer Gerüste (MOFs) entwickelt haben. Dieser Ansatz verbessert die Wasserstoffionenleitfähigkeit erheblich. Das Forschungsteam nutzte auf innovative Weise Gastmoleküle mit niedrigem Säuregehalt in MOFs, um Materialien mit hoher Leitfähigkeit und Haltbarkeit zu entwickeln. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung die Effizienz von Wasserstoff-Brennstoffzellen steigert und zu nachhaltigen Energielösungen beiträgt.

Ein mit UNIST verbundenes Wissenschaftlerteam hat einen großen Durchbruch bei der Verbesserung der Effizienz von Wasserstoffbrennstoffzellen erzielt, die als umweltfreundliche Energiequelle der nächsten Generation große Beachtung finden.

Unter der Leitung von Professor Myoung Soo Lah von der Abteilung für Chemie der UNIST entwickelte das Forschungsteam erfolgreich Festelektrolytmaterialien unter Verwendung metallorganischer Gerüste (MOFs). Dieser innovative Ansatz verbessert die Leitfähigkeit von Wasserstoffionen im Festelektrolyten, der in Wasserstoff-Brennstoffzellen verwendet wird, erheblich. Darüber hinaus führte das Forschungsteam Gastmoleküle mit niedrigem Säuregehalt ein, eine Pionierleistung unter den für diesen Zweck verwendeten Zwischenprodukten. Durch einen neuartigen Ansatz zur Erhöhung der Anzahl der Gastmoleküle in den Poren des MOF verbesserten sie die Wasserstoffionenleitfähigkeit.

Wasserstoff-Brennstoffzellen und aktuelle Einschränkungen

Die Wasserstoff-Brennstoffzelle ist ein effizientes und umweltfreundliches Stromerzeugungsgerät, das die durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff erzeugte chemische Energie direkt in elektrische Energie umwandeln kann. Derzeit verwenden Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellen hauptsächlich Nafion als Elektrolytmaterial, da es nicht nur thermische Stabilität, mechanische Stabilität und chemische Stabilität aufweist, sondern auch eine hohe Wasserstoffionenleitfähigkeit aufweist. Allerdings sind diese Systeme in ihrem Betriebstemperaturbereich begrenzt und ihre Mechanismen zur Leistungsverbesserung sind unklar.

Das Forschungsteam richtete seine Aufmerksamkeit auf MOFs als mögliche Alternativen. MOFs sind Materialien, die aus Metallclustern bestehen, die durch organische Liganden zu einer porösen Struktur verbunden sind. MOFs verfügen über eine hervorragende chemische und thermische Stabilität und haben in Brennstoffzellenanwendungen in letzter Zeit große Aufmerksamkeit erregt. Darüber hinaus weisen MOFs nach der Erzeugung Poren unterschiedlicher Größe auf, und über diese Kanäle können Gastmoleküle eingeführt werden, die zur Entwicklung von Materialien mit hoher Wasserstoffionenleitfähigkeit genutzt werden können.

Bahnbrechende Methoden und Ergebnisse

In dieser Studie, die von Mitgliedern des UNIST-Forschungsteams unter der Leitung von Professor Myoung Soo Lah durchgeführt wurde, wurde oligomere Amidsulfaminsäure, eine zwitterionische Substanz mit niedrigem Säuregehalt und positiven und negativen Ladungen, als Gastmolekül in zwei MOF-Typen eingeführt, MOF-808 und MIL-101. Sulfaminsäure ist ein Gastmolekül, das in verschiedenen Formen vorliegt und über hervorragende Fähigkeiten zur Wasserstoffbindung verfügt und effektiv als Medium für den Wasserstoffionentransfer dienen kann. Durch die Erhöhung des Sulfaminsäuregehalts in den Poren von MOFs gelang es dem Forschungsteam, erfolgreich Materialien mit hoher Wasserstoffionenleitfähigkeit (von 10-1 Scm-1 oder mehr) zu entwickeln. Darüber hinaus behalten diese Materialien die Wasserstoffionenleitfähigkeit über lange Zeiträume bei und weisen eine hervorragende Haltbarkeit auf.

Die Forschungsergebnisse wecken große Hoffnung für den Einsatz metallorganischer Gerüste zur Verbesserung der Effizienz und Leistung von Wasserstoff-Brennstoffzellen. Dieser Durchbruch trägt dazu bei, den Fortschritt bei nachhaltigen Energielösungen zu beschleunigen und steht im Einklang mit den globalen Dekarbonisierungsbemühungen.

Zusammengestellte Quelle: ScitechDaily