Nachdem ein i7-12700K drei Jahre lang nackt ohne Silikonfett gelaufen ist, verlässt er sich vollständig auf die Frequenzreduzierung, um sein Leben zu retten.

📅 2026-09-15

Zusammenfassung:

Kürzlich veröffentlichte ein Reddit-Internetnutzer eine Geschichte über einen unerhörten Installationsunfall. Eine vorinstallierte Maschine mit Intel Core i7-12700K Prozessor lief ganze drei Jahre ohne Wärmeleitpaste.

Laut dem Autor des ursprünglichen Beitrags handelt es sich bei diesem Host um eine Büromaschine, die von seinen Kollegen im Studio verwendet wird. Es sind Probleme wie Bluescreens und langsamer Betrieb aufgetreten. Aus diesem Grund haben die Kollegen sogar den Speicherstick gewechselt, was aber weiterhin keine Wirkung zeigte.

Erst als der Autor eingriff, um zu überprüfen, stellte er fest, dass sich zwischen der oberen CPU-Abdeckung und dem integrierten Wasserkühlungskühler nichts befand und dass sich kein Silikonfett befand.


Dann führte der Autor mithilfe von OCCT einen Stresstest für den Prozessor durch und die CPU-Temperatur stieg direkt auf 100 °C. Wenn man bedenkt, dass der Rechner schon oft Bluescreens hatte und offensichtlich langsam lief, heißt das, dass der i7-12700K vermutlich schon seit längerem bei hohen Temperaturen arbeitet.

Noch wichtiger ist, dass die von diesem Host verwendete AIO-Wasserkühlung immer noch eine vordere Lufteinlasslösung verwendet, was die Wärmeableitungsleistung weiter einschränkt.


Aus Sicht der physikalischen Eigenschaften besteht die Aufgabe von Wärmeleitpaste jedoch darin, die Unebenheiten auf der mikroskopischen Ebene der Metallebene auszugleichen und dadurch den Wärmewiderstand zu verringern. Der Grund dafür, dass der i7-12700K in solch einer extremen Umgebung drei Jahre lang ohne Durchbrennen überstehen konnte, liegt größtenteils an seinem passenden integrierten AIO-Wasserkühlungskühler mit zwei Lüftern.

Selbst ohne Silikonfett bleibt durch den direkten Kontakt zwischen der Kaltkopfbasis aus reinem Kupfer und der oberen CPU-Abdeckung die Wärmeübertragungsfähigkeit schwach. Zusammen mit dem äußerst empfindlichen Temperaturschutzmechanismus moderner CPUs kann der Prozessor während der kontinuierlichen Frequenzreduzierung den Betrieb kaum aufrechterhalten.

Derzeit wurde der Prozessor erneut mit Silikonfett versehen und auf Normaltemperatur gebracht, es ist jedoch noch nicht sicher, ob der dreijährige Hochtemperaturbetrieb von fast 100 Grad Celsius die Lebensdauer des Transistors dauerhaft schädigt.

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