Intel bricht Nova Lake-S-Plan zur Ausstattung mit 12-Core-Xe3P ab und verschiebt den Start auf Razor Lake-S

📅 2026-09-15

Zusammenfassung:

Die Kerngrafikplanung der Desktop-Prozessor-Produktlinie von Intel hat die jüngste Anpassung eingeläutet. Laut einem bekannten Whistleblower wurde die leistungsstarke 12-Core-Xe3P-Display-SKU mit großem Kern, die ursprünglich für den Desktop-Prozessor der nächsten Generation „Nova Lake-S“ vorgesehen war, gestrichen. Diese leistungsstarke integrierte Grafikkonfiguration wird auf die nachfolgende Produktlinie „Razor Lake-S“ verschoben.

In früheren Enthüllungen und Technologieerwartungen hatte Intel geplant, eine leistungsstarke Integrationslösung für den Desktop-Chip mit dem Codenamen Nova Lake-S zu entwickeln, die als Benchmark für APUs der AMD Ryzen G-Serie dienen würde. Diese spezielle SKU sollte ursprünglich mit 4 Leistungskernen, 8 Energieeffizienzkernen und 4 stromsparenden Energieeffizienzkernen ausgestattet sein und erstmals bis zu 12 Kerneinheiten der Xe3P-Architektur auf dem Desktop integrieren, mit einem 20 MB Level-2-Cache und einem unabhängigen VCCGT-Stromversorgungsdesign. Der Stromverbrauch eines Single-Core-Anzeigemoduls kann bis zu 40 Watt erreichen. Es soll eine Grafikleistung bieten, die mit unabhängigen Grafikkarten der Einstiegsklasse auf Mini-Hosts und unabhängigen grafikfreien Small Steel Cannon-Plattformen vergleichbar ist.

Die neueste Produkt-Roadmap zeigt jedoch, dass die Nova Lake-S-Desktop-Version keine Modelle mehr bereitstellen wird, die mit 12-Core-Xe3P-Core-Displays ausgestattet sind. In der Desktop-Produktserie Nova Lake-S wird die herkömmliche integrierte Grafik hauptsächlich auf der standardmäßigen 4-Kern-Xe3-Einheit basieren; Das Xe3P-Core-Display im 12-Core-Maßstab wird jedoch nicht vollständig verschwinden und weiterhin als Kernfunktion in mobilen Chips wie Nova Lake-H für mobile High-End-Notebook-Plattformen erhalten bleiben. Es ist noch nicht klar, ob die bisher auf den Edge-Computing-Markt ausgerichtete Variante Nova Lake Edge von dieser Änderung betroffen sein wird.

Dem angepassten Plan zufolge wird die 12-Kern-Xe3P-Desktop-Core-Display-Lösung verschoben und von ihrem Nachfolger Razor Lake-S übernommen. Branchenanalysten gehen davon aus, dass Razor Lake-S und Nova Lake-S dieselbe LGA 1954-Schnittstelle haben und voraussichtlich ein Jahr später veröffentlicht werden, wenn die Plattform DDR5-Speicherspezifikationen mit höherer Frequenz und Bandbreite unterstützen soll. Bei dieser Art von großformatigen integrierten Grafikkarten ist der Speicher mit hoher Bandbreite ein wesentlicher Engpass für die volle Entfaltung der Grafikleistung. Die Verschiebung der Veröffentlichung ermöglicht es Intel nicht nur, die neue CPU-Architektur tief in die Top-Level-Core-Grafik zu integrieren, sondern steht auch im Einklang mit Intels bisheriger Anpassungslogik, die AX-Produktlinie mit ultragroßen Core-Displays von Nova Lake-AX auf Razor Lake-AX zu verschieben. Derzeit hat Intel die endgültigen Spezifikationen von Nova Lake und Razor Lake noch nicht offiziell bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Massenproduktionsplan und zur Architektur werden später noch bekannt gegeben.

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