Zusammenfassung:
Neue von Alinea Analytics veröffentlichte Daten zeigen, dass viele Sony-Spiele in den letzten Jahren immer noch beträchtliche Einnahmen aus dem Verkauf physischer Versionen generiert haben. Die Einnahmen aus physischen Versionen von „Marvel's Spider-Man 2“ und „Ghost of Mount Yotei“ machten beide mehr als 30 % aus.

Daten zeigen, dass „Marvel's Spider-Man 2“ einen kumulierten Umsatz von rund 1,2 Milliarden US-Dollar generiert hat, wovon fast 35 % aus Disc-Verkäufen stammten. In diesem Verhältnis gerechnet ist die physische Version immer noch ein wichtiger Teil des Umsatzes des Spiels.
Der kumulierte Umsatz von „Ghost of Mount Yotei“ beträgt etwa 400 Millionen US-Dollar, wobei die Disc-Version fast 40 % ausmacht und die physische Version einen höheren Anteil am Umsatz ausmacht als „Marvel’s Spider-Man 2“.

Sony-Werke wie „Space Robot“, „Sword Star“ und „Death Stranding 2: On the Shore“ zeigen ebenfalls ähnliche Trends, die verfügbaren Informationen enthalten jedoch keine Angaben zu den spezifischen Umsatzanteilen dieser Spiele in physischen Versionen.
Digitale Versionen sind mittlerweile für viele Spieler die wichtigste Möglichkeit, Spiele zu kaufen, und auch physische Medien insgesamt sind im Rückgang begriffen. Die oben genannten Daten zeigen jedoch, dass in verschiedenen Regionen immer noch Nachfrage nach physischen Versionen besteht. Auch der Verkauf von Titeln wie „Assassin’s Creed: Shadows“ und „Resident Evil: Requiem“ wurde zur Veranschaulichung dieses Phänomens herangezogen.
Gleichzeitig wird berichtet, dass Sony plant, das Geschäft mit optischen Discs ab 2028 einzustellen. Die vorliegenden Umsatzdaten stehen im Widerspruch zu dieser Vereinbarung: Zumindest bei vielen in den letzten Jahren veröffentlichten Titeln tragen physische Versionen immer noch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil zum Umsatz bei.
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