Zusammenfassung:
Die kürzlich von Kyle Lee Owens, einem 34-jährigen Mann aus Iowa, USA, gegen Nintendo und The Pokémon Company International eingereichte Klage wurde vom Bundesbezirksgericht offiziell abgewiesen. Der echte Pokémon-Professor ist kein fiktiver Titel im Spiel, sondern eine offizielle freiwillige Zertifizierung des Play! Pokémon-Wettbewerbssystem.

Wer diese Qualifikation erworben hat, kann als Schiedsrichter für Kartenspiele fungieren, offizielle Offline-Aktivitäten organisieren und offizielle Tools und Exklusivrechte freischalten. Das Bewerbungsverfahren umfasst zwei Phasen: eine Qualifikationsprüfung und eine obligatorische Hintergrundüberprüfung.
Owens hat die Eignungsprüfung für dieses Projekt einst mit Bestnoten bestanden, aber eine anschließende Hintergrundüberprüfung ergab, dass er im Jahr 2022 wegen Vergehensvorwürfen wie Sachbeschädigung und Ruhestörung nicht rechtzeitig vor Gericht erschien und ihm von anderen Staaten ein Haftbefehl ausgestellt wurde. Die Pokémon Company verweigerte ihm auf dieser Grundlage die Zertifizierung.
Zwei Jahre nach der Ablehnung seines Antrags reichte Owens im Mai 2026 eine Bundesklage unter Berufung auf Kartellgesetze ein und forderte das Gericht auf, ihm den Status eines „Pokémon-Doktors“ zu verleihen und die offiziellen Werkzeugrechte wiederherzustellen. Er forderte außerdem 341.000 US-Dollar Strafschadenersatz. Er glaubte, dass die offizielle Verweigerung der Authentifizierung ein Monopol sei und sein Recht, Pokémon-Veranstaltungen abzuhalten, beeinträchtige.

Richter Leonard Strand, der den Fall verhandelte, kritisierte in seinem Urteil, dass die Klage „voller Zweifel, wenn nicht sogar lächerlich“ sei und eine völlige Verschwendung von Gerichtszeit und öffentlichen Ressourcen sei. Der Richter wies darauf hin, dass die Hintergrundüberprüfung eine harte Schwelle für das Zertifizierungsprogramm sei und Owens sie nicht bestanden habe und der Beamte das Recht habe, den Qualifikationsantrag abzulehnen.
Das Gericht wies außerdem drei weitere, unabhängige Klagen von Owens ab. Der Richter warnte den Mann auch davor, dass ihm das Gericht eine Geldstrafe auferlegen werde, wenn er in Zukunft weiterhin solche unangemessenen Klagen ohne sachliche Grundlage einreiche.
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