Zusammenfassung:
RAZBAM JAPAN demonstrierte auf der Tokyo Game Show 2026 das Heim-Cockpit-System „ZERO-SIM“ und stellte gemeinsam mit dem tschechischen Hersteller VRgineers den F-35-Mixed-Reality-Simulator für das Militär aus. Beide Gerätetypen ermöglichen Erlebnisse vor Ort.

RAZBAM JAPAN ist der japanische Rechtsvertreter von RAZBAM, das Modellerweiterungsmodule von Drittanbietern für „Digital Battle Simulation World“ bereitstellt. Das Geschäft des japanischen Unternehmens umfasst außerdem VR/MR-Ausrüstung, Cockpit-Ausrüstung und unterstützende Computer für normale und professionelle Benutzer sowie Design und Entwicklung von 3D-Modellen, Aktivitäten und Ausrüstungsverleih. Der Stand zeigt auch Exponate aus Ausrüstung, die tatsächlich von F-15-Kampfflugzeugen verwendet werden, zum Betrachten und Fotografieren.
ZERO-SIM kann je nach Installationsraum und Zweck ein Heim-Cockpit halbindividuell bauen. Der Preis beträgt je nach Konfiguration etwa 2 Millionen Yen. Typ B mit Passagierflugzeug-Layout und Typ F mit Jagdflugzeug-Layout werden vor Ort bereitgestellt. Typ-F-Erlebnis verwendet „Flight Simulator 12“ und verfügt grundsätzlich nicht über die Kampfsimulationsfunktion wie „Digital Combat Simulation World“.

Der Stand bietet auch ein Hubschraubersimulationserlebnis mit einem „tragbaren Trainer“, der bereits auf der Tokyo Game Show 2023 ausgestellt wurde. Auch im Erlebnisbereich ZERO-SIM standen Menschen Schlange.
Der F-35-Simulator wurde von Vrgineers entwickelt und nutzt MR-Mixed-Reality-Technologie. Nachdem Benutzer das Headset aufgesetzt haben, können sie nicht nur die Ausrüstung im realen Cockpit und ihre eigenen Hände und Füße sehen, sondern auch die synthetisierte virtuelle Szenerie und Bilder des Bordsystems. Physische Panels, Schalter und Touchscreens können alle bedient werden und erzeugen im Simulator entsprechende Rückmeldungen; Auch Szenarien wie das Platzieren der Karte in der Beintasche des Fliegeranzugs können dargestellt werden.

Das System unterstützt die Kopfverfolgung und kann das 360-Grad-Sichtfeld simulieren, das durch das am Helm montierte F-35-Display und das verteilte Blendensystem DAS bereitgestellt wird. Benutzer können weiterhin Fluginformationen sehen, wenn sie den Kopf drehen, und können über den DAS-Bildschirm auch den Boden darunter sehen, der sonst durch das Cockpit und den Flugzeugkörper verdeckt wäre. Das Display vor dem Cockpit dient den Zuschauern zum Beobachten. Es zeigt die Perspektive des verarbeiteten Benutzers in Echtzeit an und erscheint nicht im Head-Mounted-Display.
Neben dem Cockpit befindet sich eine „Kommandozentrale“, die aus mehreren Monitoren besteht. Nach Angaben des Standpersonals dient dieser Teil hauptsächlich der Überprüfung des Betriebsstatus und der Erstellung von Simulationsszenarien. Außerdem können Luftraum, Wetter und Angriffsziele angepasst werden. Während des Vor-Ort-Erlebnisses fügte das Personal das Drohnenziel über die Kommandozentrale hinzu und das Cockpit-System zeigte dem Teilnehmer sofort das Ziel an, um die Erfassung abzuschließen und den Raketenstart zu simulieren.
Der Zielkunde dieses F-35-Simulators ist das mit F-35 ausgerüstete Militär des Landes. Im Gegensatz zu ZERO-SIM, das an Privatanwender verkauft wird, wird ein Verkauf an Zivilisten derzeit nicht in Betracht gezogen.
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