J.P. Morgan sagte, dass Apple aufgrund der neuen Gebührenstrukturvereinbarung keinen großen direkten Einfluss auf die Einnahmen aus dem App Store haben werde, aber Regulierungsbehörden überall könnten dieser Lösung Aufmerksamkeit schenken. Apple ist vom Digital Markets Act betroffen und hat seine Vorgehensweise in der EU geändert.

Unter anderem wird die Gesamtprovision von 30 % auf 17 % gesenkt und 0,5 Euro für alle heruntergeladenen Apps berechnet, nachdem Entwickler mehr als 1 Million Downloads erreicht haben.

Laut einer Finanzmitteilung von J.P. Morgan werden die Änderungen kaum Auswirkungen auf Apple haben. Die Gebühr von 0,50 € gleicht reduzierte Provisionen aus, da Europa nur etwa 6 % des AppStore-Umsatzes ausmacht.

Änderungen am EU AppStore Market sind auf diese Region beschränkt. Allerdings könnten Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt versuchen, ähnliche Ergebnisse zu erzielen. Beispielsweise hat die US-Regierung eine kartellrechtliche Untersuchung gegen den AppStore von Apple eingeleitet.

Änderungen am Apple App Store in der Europäischen Union werden erst mit der Veröffentlichung von iOS 17.4 im März wirksam. Eine Beta-Version des Updates wurde bereits am Donnerstag veröffentlicht.