Vor dem Start am 2. Februar hatten Entwickler kaum Gelegenheit, Apps mit der Vision Pro-Hardware von Apple zu entwickeln, was zu einer langsamen Einführung nativer Apps führte, die etwa 11 Tage dauerte, bis 1.000 erreicht waren. Vor der Veröffentlichung von Apples Vision Pro gab es einige Bedenken, wie sehr es bei der Veröffentlichung für die Öffentlichkeit ein natives Erlebnis sein würde. Vorläufige Zählungen im Januar schätzten die Zahl auf etwa 150, doch am 2. Februar stieg die Zahl schnell auf 600.
Am 13. Februar gab Greg Joswiak, Senior Vice President Marketing bei Apple, bekannt, dass die Anzahl der nativen visionOS-Anwendungen mittlerweile über 1.000 liegt. Auch die Zahl der kompatiblen iPhone- und iPad-Apps ist auf über 1,5 Millionen angewachsen.
Native visionOS-Anwendungen werden unter Berücksichtigung des Betriebssystems entwickelt. Sie verfügen in der Regel über große Ziele für das Eye-Tracking, glasartige Rahmen und interaktive Menüs rund um Fenster, sogenannte Widgets.
Kompatible Anwendungen werden in einem flachen 2D-Fenster ausgeführt und können im Hoch- oder Querformat angezeigt werden. Auf einem iPad oder iPhone sehen sie genauso aus.
Aufgrund der begrenzten Anzahl verfügbarer Apps oder Spiele ist die App-Store-Funktionalität in visionOS 1.0 sehr rudimentär. Es gibt nur sehr wenige Kategorien und es ist sehr schwierig, eine App zu finden, die nicht zur Home-Kategorie gehört.
Apple VisionPro und visionOS befinden sich noch in den Kinderschuhen. Da das Produkt nur in den USA erhältlich ist, werden viele beliebte Apps möglicherweise erst auf visionOS aktualisiert, wenn die Hardware weltweit auf den Markt kommt.