Es wird erwartet, dass Apple-Manager Eddy Cue aussagt, dass das Unternehmen keine Pläne hat, eine „Apple Search“-Suchmaschine zu entwickeln, da die Vereinbarung mit Google für die Nutzer am besten sei. Früheren Berichten zufolge wird Eddy Cue, Senior Vice President of Services bei Apple, als Zeuge im US-Kartellverfahren gegen Google aussagen. Er wird auch Apples Deal mit Google verteidigen, bevor er vor Gericht erscheint.

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Es wird erwartet, dass Cue einem Bundesgericht mitteilt, dass Apple trotz mehrerer Gerüchte keine konkurrierende Suchmaschine entwickeln wird. Quellen, die mit Cues erwarteter Aussage vertraut sind, sagten, dass Apple keinen Grund sehe, eine „Apple-Suchmaschine“ zu entwickeln, da Google, das gut genug sei, um es zu nutzen, bereits existiert. Dies steht auch im Einklang mit dem, was Tim Cook 2018 über Google sagte: „Ich denke, ihre Suchmaschine ist die beste.“

Eddy Cue war der Verhandlungsführer für den Deal zwischen Google und Apple. CNBC sagte, dass, obwohl die Details nicht veröffentlicht wurden, Schätzungen zufolge Google in diesem Jahr bis zu 19 Milliarden US-Dollar zahlen wird, um weiterhin die Standardsuchmaschine auf dem iPhone zu bleiben.

Cues Aussage erfolgte im Kartellverfahren des US-Justizministeriums gegen Google. Apple ist in den Fall nicht verwickelt, aber Cue und andere Apple-Führungskräfte wurden als Zeugen vorgeladen.

Umstritten ist, dass Apple einen Geheimhaltungsprotest eingereicht hat, nachdem der Anwalt des Justizministeriums, Kenneth Dintzer, angeblich in einem öffentlichen Telefonat Informationen über Geschäftsgeheimnisse weitergegeben hat.

Der Prozess wird voraussichtlich zehn Wochen dauern.