Wenn Benutzer FaceTime oder andere Remote-Videokonferenzanwendungen verwenden, hat Apple ab iOS17, iPadOS17 und macOS Sonoma eine Ausdrucksreaktionsfunktion beim Tätigen von Videoanrufen hinzugefügt. Wenn Sie beispielsweise einen „Daumen hoch“ geben, fügt Apple dem Video automatisch Videoeffekte wie ein Feuerwerk hinzu. Bei den meisten nicht geschäftlichen Aktivitäten können diese Gesichtsausdrücke Video-Chats interessanter machen.
In manchen ernsten Situationen, beispielsweise bei Remote-Videokonferenzen, bei denen viele Menschen online sind, können häufige Gesichtsausdrücke jedoch peinlich sein, und diese Art von Problem hat auch die Aufmerksamkeit von Entwicklern auf sich gezogen.
Mit iOS 17.4 hat Apple Entwicklern eine neue API zur Verfügung gestellt. Entwickler können die Emoticon-Reaktionsfunktion direkt standardmäßig deaktivieren, sodass es bei Videokonferenzen nicht zu solchen Peinlichkeiten kommt, selbst wenn der Benutzer nicht weiß, dass diese Funktion existiert.
Apple aktiviert weiterhin standardmäßig die Ausdrucksreaktionsfunktion. Sofern Entwickler die Anwendung nicht aktualisieren und neue APIs zur Steuerung aufrufen, wird es weiterhin zu Ausdrucksreaktionen kommen.
Auf diese Weise können Entwickler es entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen steuern. Einerseits kann Videokonferenzsoftware diese Funktion standardmäßig deaktivieren, während normale Videoanrufsoftware diese Funktion aktivieren kann. Natürlich können Benutzer den Benutzern auch die Möglichkeit geben, es in den Einstellungen zu aktivieren und zu deaktivieren.